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Rostock Parkplatznot: Hansaviertel stellt sich gegen Biomedicum
Mecklenburg Rostock Parkplatznot: Hansaviertel stellt sich gegen Biomedicum
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15:41 16.08.2017
Die Fassade des vorläufigen Entwurfs für das Biomedicum soll noch verändert werden. Quelle: © Mhb Planungs- & Ingenieurgesellschaft Mbh
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Rostock

Der Ortsbeirat im Rostocker StadtHansaviertel hat sich einstimmig gegen den Bau des millionenschweren Biomedicums ausgesprochen. „Wir stoppen die Planungen und verlangen, dass der Stellplatzsatzung der Hansestadt entsprochen wird“, sagt Karsten Cornelius (SPD), Vorsitzender des Ortsbeirates.

Hintergrund: Der landeseigene Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL) will nur 18 von 58 vorgeschriebenen Parkplätzen am neuen Lehr- und Forschungszentrum schaffen. Der Rest soll gegen Zahlung einer bestimmten Geldsumme erlassen werden. „Das können wir hier im Hansaviertel nicht vertreten“, sagt Cornelius. Es herrsche Parkplatznot.

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Aus BBL-Sicht sind weitere Stellflächen jedoch nicht notwendig. „Die weit überwiegende Zahl der später im Biomedicum untergebrachten Mitarbeitenden ist bereits jetzt für die Universitätsmedizin Rostock am Standort Schillingallee tätig, so dass es sich insoweit nicht um Stellplatzbedarfe für zusätzliche Mitarbeitende handelt“, sagt BBL-Geschäftsführer Heinz-Gerd Hufen.

20 Millionen Euro kostet der Bau des viergeschossigen Lehr- und Forschungszentrums. Etwa 260 Mitarbeiter sollen im Biomedicum arbeiten. Alle medizinischen Einrichtungen der Rostocker Uniklinik, die aktiv forschen, sollen hier ihre wissenschaftlichen Leistungen ausbauen.

André Wornowski

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