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Rostock Patient flieht aus Rostocker Nervenklinik – und versinkt im Schlamm
Mecklenburg Rostock Patient flieht aus Rostocker Nervenklinik – und versinkt im Schlamm
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12:03 10.10.2019
Ein Patient der Rostocker Universitäts-Nervenklinik im Stadtteil Gehlsdorf hat am Mittwochnachmittag einen kurzen Freigang zur Flucht genutzt. Der 18-Jährige versank auf seinem Irrweg durch schlammiges Gelände im Morast und steckte bis zum Hals tief fest. Quelle: Stefan Tretropp
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Rostock

Ein Patient der Rostocker Universitäts-Nervenklinik im Stadtteil Gehlsdorf hat am Mittwochnachmittag einen kurzen Freigang zur Flucht genutzt. Der 18-Jährige versank auf seinem Irrweg durch schlammiges Gelände im Morast und steckte bis zum Hals tief fest.

Wie der Klinikpatient später selbst angab, versuchte er in Richtung des Recyclinghofes Dierkow zu fliehen. Auf dem unübersichtliches Gelände mit schlammigem und moorigem Untergrund brach der Patient schließlich im Boden ein.

Das Video zeigt, wie Rettungskräfte den Patienten befreien:

Erschöpft und unterkühlt

Durch lautes Rufen und Winken wurden Mitarbeiter des angrenzenden Recyclinghofes hellhörig und verständigten umgehend Rettungskräfte. Die Feuerwehrleute statteten sich mit Wathosen, Gummistiefeln und langen Leitern aus.

Bildergalerie: Patient flieht aus Rostocker Nervenklinik

Ein 18-Jähriger nutzte einen kurzen Ausgang aus der Rostocker Universitäts-Nervenklinik im Stadtteil Gehlsdorf, um sich aus dem Staub zu machen. Als er Richtung Recyclinghof lief, brach er in den moorigen Untergrund ein. Erst nach einer Stunde konnte er gerettet werden.

Erschöpft, ansonsten körperlich aber unversehrt, war er nach rund einer Stunde frei. Sanitäter und Polizisten kümmerten sich um den 18-Jährigen, der unterkühlt war, und legten ihm eine Wärmedecke um. „Ich hatte Todesangst“, sagte er im Anschluss. Die Polizei brachte den Klinikpatienten wieder zurück in das Gehlsdorfer Krankenhaus.

Von Stefan Tretropp

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