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Rostock Rostock: Berufsschüler rast durch 30er-Zone
Mecklenburg Rostock Rostock: Berufsschüler rast durch 30er-Zone
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21:09 06.06.2019
Haben die Schmarler Raser im Blick: Polizeikommissarin Julia Arnstadt, Polizeimeisterin Wencke Ratzlaff und Polizeimeisterin Franzisca Billermark (von links). Quelle: Polizei
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Rostock

In den meisten Straßen des Stadtteils Schmarl ist nur Tempo 30 erlaubt. „Doch viele Autofahrer halten sich nicht daran“, sagt Ortsbeiratsvorsitzender Michael Berger (CDU). Er hat sich deshalb an das zuständige Polizeirevier in Lichtenhagen gewandt und um Hilfe gebeten. „Dem sind wir auch gern nachgekommen“, sagt Stefan Damrath, der das Revier leitet und für den ganzen Nordwesten der Hansestadt zuständig ist.

Zweimal hat er in dieser Woche seine Mitarbeiter für Geschwindigkeitskontrollen mittels Laser losgeschickt. Die größte Überraschung erlebten die drei Beamtinnen des Reviers am Donnerstag, als sie in der Mittagszeit im Stephan-Jantzen-Ring kontrollierten. „Ein Berufsschüler war dort mit 66 bei erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs“, sagt Damrath. Den jungen Mann erwartet nun ein Bußgeld. Eine Anzeige wurde ebenfalls ausgesprochen – gegen einen Berufsschüler, der ohne gültigen Führerschein unterwegs war. „Insgesamt haben wir am Donnerstag in rund anderthalb Stunden 14 Verstöße gegen die Tempobegrenzung festgestellt“, bilanziert der Revierleiter. Die Häufung hätte ihn selbst überrascht. Denn laut aktuellen Kenntnissen gibt es in Schmarl keine Unfallhäufungsstellen, die sonst im Fokus der Messungen stehen. „Deswegen wird es in den kommenden Wochen und Monaten weitere unangekündigte Kontrollen geben“, so Damrath, der aber auch erklärt: „Meist sind es die Anwohner, die das Tempolimit ignorieren.“

Ortsbeiratsvorsitzender Michael Berger ist froh über die schnelle Hilfe der Polizei. „Das zeigt, dass unsere Probleme ernst genommen werden und die Präsenz der Beamten ist ein wichtiges Zeichen für die Temposünder“, sagt Berger, der auch mit den Ämtern der Stadt im Gespräch über bauliche Lösungen zur weiteren Verkehrsberuhigung bleiben will.

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