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Rostock 88-Jähriger wird in Warnemünde von Postauto angefahren und getötet
Mecklenburg Rostock 88-Jähriger wird in Warnemünde von Postauto angefahren und getötet
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22:02 27.11.2019
Ein 88-Jähriger ist am Mittwochabend in Warnemünde von einem Postauto überfahren worden. Der Fußgänger wollte eine Straße überqueren.
Ein 88-Jähriger ist am Mittwochabend in Warnemünde von einem Postauto überfahren worden. Der Fußgänger wollte eine Straße überqueren. Quelle: Stefan Tretropp
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Warnemünde

Ein Fußgänger ist am Mittwochabend bei einem schweren Verkehrsunfall im Rostocker Ostseebad Warnemünde ums Leben gekommen. Der 88-Jährige wurde beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto erfasst. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Zu dem Unfall kam es nach Polizeiangaben gegen 17.45 Uhr in der Richard-Wagner-Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen ging der Senior an einer Krücke zunächst zu Fuß auf dem Fahrradweg parallel zur Richard-Wagner-Straße. Plötzlich, etwa 100 Meter vor einem beleuchteten Fußgängerüberweg, überquerte der 88-Jährige die Fahrbahn.

Postfahrer erkannte Mann in Dunkelheit nicht

Der Fahrer eines Postautos erkannte den Senior in völliger Dunkelheit nicht und erfasste ihn. Der Mann schleuderte über die Motorhaube und prallte mit seinem Kopf in die Frontscheibe des Fahrzeugs. Zahlreiche Augenzeugen und Passanten kümmerten sich um den Mann, leisteten erste Hilfe und verständigten den Notruf.

Die Helfer behandelten den Verunglückten auf der Straße. Der Notarzt konnte allerdings nichts mehr für ihn tun, der Mann erlag seinen schweren Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle.

Ein 88-Jähriger ist am Mittwochabend in Warnemünde von einem Postauto überfahren worden. Der Fahrer hatte den Fußgänger übersehen als er eine Straße überqueren wollte.

Verkehr musste umgeleitet werden

Der Autofahrer erlitt einen schweren Schock, er musste ebenfalls von Sanitätern und auch seelsorgerisch betreut werden. Zur Unterstützung der Polizei bei der Findung der Unfallursache kam ein Dekra-Sachverständiger zur Hilfe.

Die Richard-Wagner-Straße blieb während der Ermittlungsarbeiten vollständig gesperrt, Linienbusse und der reguläre Pkw-Verkehr mussten umgeleitet werden.

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Von Stefan Tretropp