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Rostock Retter gehen in die Winterruhe
Mecklenburg Rostock Retter gehen in die Winterruhe
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00:00 22.09.2017
Sichtbares Zeichen für das Ende der Saison: Die Rettungsschwimmer Justus Hamm und Paul Wendler (von links) holen die Flaggen ein. Quelle: Foto: Stefanie Kasch
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Warnemünde

Die Saison der DRK-Wasserwacht Rostock ist beendet. Von Mai bis September sorgten 187 Rettungsschwimmer auf zwölf Türmen in Warnemünde und Markgrafenheide für die Sicherheit der Badegäste.

57 Ehrenamtliche aus Rostock und 130 Rettungsschwimmer aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und erstmals verstärkt aus Nordrhein-Westfalen waren 2017 gemeinsam 22900 Stunden an den Stränden aktiv. 246 Mal mussten sie in dieser Zeit Erste Hilfe leisten. Bei den Einsätzen handelte es sich größtenteils um kleine Schnittwunden, Kreislaufprobleme, Insektenstiche oder Sportverletzungen. 26 Mal wurde der Rettungsdienst hinzu gerufen. In insgesamt 15 Fällen galt es, Menschen aus gefährlichen Situationen aus dem Wasser zu retten. Einmal mussten die Rettungsschwimmer reanimieren. „In diesem Jahr gab es deutlich häufiger gefährlichere Wetterlagen mit viel Wind und hohen Wellen. Das führte dazu, dass wir deutlich häufiger aus dem Wasser retten mussten“, resümiert Wasserwacht-Koordinator Manuel Brumme. „Auf der anderen Seite gab es bei dem tendenziell eher schlechteren Wetter auch weniger Sonnenanbeter und damit weniger kritische Einsätze an Land.“

Die Aufklärung der Badegäste war erneut ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Die im letzten Jahr angebrachten Informationstafeln zur Flaggenkunde und einheitliche Flaggenmasten an den Türmen erwiesen sich dabei als große Hilfe. Neben der regulären Absicherung des Badebetriebes waren die Wasserwachtler zudem bei Großveranstaltungen wie Warnemünder Woche oder Hanse Sail im Einsatz.

„Die engagierte Arbeit der Rettungsschwimmer und -schwimmerinnen ist ein maßgeblicher Baustein für den hohen Qualitätsstandard in den Rostocker Seebädern“, betont Matthias Fromm, Tourismusdirektor Rostock und Warnemünde.

OZ

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