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Rostock Rostock: Erneut Proteste gegen Baumfällungen
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Rostock: Erneut Proteste gegen Baumfällungen

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18:11 12.02.2020
Auf diesem Bild von der Kreiselbaustelle in Reutershagen sind die Bäume gut zu sehen. Die sechs Zierkirschen in der Ulrich-von-Hutten-Straße sollen gefällt werden. Quelle: Moritz Naumann
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Rostock

Aufatmen im Rostocker Stadtteil Reutershagen: Die geplante Fällung von sechs japanischen Zierkirschen, die vor den Häusern Ulrich-von-Hutten-Straße 30 und 31 stehen, hatte im Viertel zuletzt für Unmut gesorgt. „Die Fällung ist von der Stadt bereits durchgewunken. Das wollten wir aber nicht so einfach akzeptieren und hatten deshalb schon um einen Vor-Ort-Termin gebeten“, sagt die neue Ortsbeiratsvorsitzende Kathrin Maaß (CDU).

Doch bis Anfang der Woche gab es aus der Verwaltung keine Reaktion. Die Stadtteilvertreter waren deshalb in Sorge, dass die Bäume abgeholzt werden, bevor es zu dem Termin kommt – weil Fällungen aus naturschutzrechtlichen Gründen ja nur bis Ende Februar erlaubt sind.

Grünamtsleiterin setzt Fällung vorerst aus

Nach der Sitzung des Ortsbeirates am Dienstagabend schrieb sie deshalb im Namen des Gremiums einen Brief an Grünamtsleiterin Ute Fischer-Gäde. Nur einen Tag später gab es prompt eine Antwort – und zwar eine gute: „Die Fällungen sind erst einmal ausgesetzt und ein Termin für den 20. Februar vereinbart“, erklärt Kathrin Maaß. Sie sei froh über diese Nachricht, auch wenn das noch keine endgültige Rettung der Bäume bedeute.

Zierkirschen müssen für Kreiselbau weichen

Laut der Ortsbeiratsvorsitzenden müsse die Stadt die rund 70 Jahre alten Bäume nicht vorrangig aufgrund des Zustandes fällen. „Im Zuge der Umbauarbeiten am Kreisel Goerdelerstraße werden neue Leitungen verlegt – und durch diese Arbeiten würde viel Wurzelwerk zerstört“, zitiert Maaß aus der Begründung der Stadt.

Der Ortsbeirat würde aber gern so viele Bäume retten wie möglich. „Deshalb wollen wir bei dem Termin gemeinsam mit dem Amt schauen, was möglich ist – dass vielleicht nicht so umfassend gefällt werden muss, sondern vielleicht nur ein Teil der Bäume“, blickt die Ortsbeiratsvorsitzende voraus. Je nach Ausgang des Treffens hätte die Stadt dann nur noch bis Ende Februar Zeit, die Bäume zu fällen. Die nächste Chance sei dann erst wieder ab November. Der geplante Kreiselbau soll aber bereits im Sommer abgeschlossen werden.

Von Claudia Labude-Gericke

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