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Rostock Rostock: Schmarler dürfen Geld ausgeben
Mecklenburg Rostock Rostock: Schmarler dürfen Geld ausgeben
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20:16 08.06.2019
Monika Schneider zeigt einen der Stimmzettel, die im Haus 12 und dem RGS-Stadtteilbüro ausliegen. Quelle: Claudia Labude-Gericke
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Rostock

 50 000 Euro gilt es zu investieren – und die Schmarler Bürger dürfen abstimmen, wofür. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Die soziale Stadt“ und soll dort eingesetzt werden, wo es den Bewohnern des Quartiers am sinnvollsten erscheint. Vier Vorschläge wurden eingereicht und stehen noch bis Monatsende zur Abstimmung. „Im Haus 12 geht es um die Anschaffung einer mobilen Trennwand, die es ermöglichen würde, den gut gebuchten Saal so zu teilen, dass mehrere zeitgleiche Nutzungen möglich werden“, sagt Quartiersmanagerin Monika Schneider.

Sie hat zusammen mit den verschiedenen Ämtern geprüft, ob die Bürgervorschläge überhaupt zugelassen werden können. Unter anderem müssen im Vorfeld die Eigentumsverhältnisse der Flächen geprüft werden. Weitere Voraussetzung ist, dass die zu verbessernden Stellen im Sanierungsgebiet liegen.

Das trifft auf den Weg am Schmarler Bach vom S-Bahnhof Evershagen bis zur Unterführung zum Iga-Gelände zu. „Dort könnten der Wegebereich und Gehölzflächen ausgebessert und Bänke aufgestellt werden“, erklärt Schneider. Der Vorschlag stammt aus dem vergangenen Jahr, erhielt damals aber nicht genügend Stimmen. Auch der Wendehammer vor dem Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring ist ein wieder eingereichter Verbesserungsvorschlag. Dabei geht es um die Instandsetzung der Randbefestigungen sowie die Neugestaltung des Grünbereiches.

Ganz neu ist die Idee der Schulwegsicherung im Bereich Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße. „Das Geld könnte für eine Aufpflasterung zur Geschwindigkeitsreduzierung im Kreuzungsbereich genutzt werden. Auch die Errichtung einer Leuchte am Fußweg neben der alten ,Schiene’ und die Neuordnung der Straßenschilder sind im Gespräch“, erklärt die Stadtteilmanagerin.

Die Schmarler Bürger können ab sofort sowohl im Haus 12, Am Schmarler Bach 1, als auch im Stadtteilbüro in der Roald-Amundsen-Straße 24 Stimmzettel ausfüllen, welches Projekt gewinnen soll. In der Ortsbeiratssitzung Anfang Juli wird dann der Sieger verkündet. Fest steht: „Das Geld wird ausgegeben. Sollte beim Siegervorschlag etwas übrig bleiben, schauen wir, was noch realisiert werden könnte“, sagt Monika Schneider.

Claudia Labude-Gericke

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