Rostock-Warnemünde: Zwei Verletzte bei Streitigkeiten
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Rostock-Warnemünde: Zwei Verletzte bei Streitigkeiten

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14:05 24.02.2021
Die Polizei wurde zu einer Auseinandersetzung am Haltepunkt „Warnemünde-Werft“ gerufen. (Symbolfoto)
Die Polizei wurde zu einer Auseinandersetzung am Haltepunkt „Warnemünde-Werft“ gerufen. (Symbolfoto) Quelle: Tilo Wallrodt
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Rostock

Die Polizei ist am Dienstagabend gegen 20.40 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am S-Bahn-Haltepunkt „Warnemünde Werft“ gerufen worden. Bei den Streitigkeiten wurden zwei junge Männer verletzt.

Als die Beamten in die Lortzingstraße einbogen, kamen ihnen zwei Personen rennend aus Richtung des Haltepunktes entgegen. Sie waren sichtlich alkoholisiert. Die Beamten nahmen die Personalien auf. Der 19-jährige und der 20-jährige Deutsche schilderten den Vorfall.

Bierflasche als Schlagwerkzeug

Sie hätten kurz zuvor am Haltepunkt „Warnemünde Werft“ gestanden und auf die S-Bahn gewartet. Einige Meter entfernt hätten eine unbekannte männliche sowie zwei unbekannte weibliche Personen gestanden. Es habe eine verbale Auseinandersetzung begonnen, woraufhin die Personen aufeinander zugegangen seien. Der unbekannte Tatverdächtige sei immer aggressiver geworden und habe eine Bierflasche als Schlagwerkzeug gegen den 19-jährigen Geschädigten eingesetzt. Als der 20-Jährige dazwischen gehen wollte, habe der Tatverdächtige auch zweimal auf dessen Kopf eingeschlagen.

Vom Tatort geflüchtet

Der Unbekannte sowie die zwei weiblichen Begleitungen hätten sich daraufhin vom Tatort entfernt, in Richtung Lortzingstraße. Eine Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg. Durch die Polizei wurde ein Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung der Verletzungen hinzugerufen. Sie wurden im Anschluss in ein Klinikum eingeliefert. Ein Atemalkoholtest bei den Geschädigten ergab einen Wert von 2,48 Promille bei dem 19-Jährigen und 2,63 Promille bei dem 20-Jährigen. Die Einsatzkräfte nahmen eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei übernommen.

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Von OZ