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Rostock Rostock braucht Alternativen zur Kohle
Mecklenburg Rostock Rostock braucht Alternativen zur Kohle
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14:36 30.01.2019
Andreas Meyer, OZ-Redaktionsleiter Rostock, wünscht sich neue Ideen für den Energie-Standort Seehafen. Quelle: Arno Zill
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Rostock

Die weiß-grauen Wolken über dem Seehafen sind so etwas wie ein Wahrzeichen Rostocks: Das Steinkohlekraftwerk dominierte von Weitem die Silhouette der größten Stadt Landes, ist Symbol für die Wirtschaftskraft. Mitunter wirkt das gar romantisch. Doch ein Ende der Wolken ist absehbar: Das Kraftwerk in Rostock darf zwar länger am Netz bleiben als viele andere, aber spätestens 2038 ist dann auch im Seehafen Schluss. Und das ist gut. Denn das Kraftwerk ist die größte CO₂-Schleuder des Landes. Und sie steht in Sichtweite der Strände. Der Kohle-Ausstieg – er wird nicht nur dem Klima, sondern auch Rostock und den Menschen in der Region gut tun.

Gut ist aber auch, dass MV und die Hansestadt noch einige Jahre Zeit haben. Denn zu dem Kraftwerk muss es Alternativen geben. Wind weht nun mal auch an der Küste nicht zu jeder Zeit. Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus bringt nun die Idee ins Spiel, das Kraftwerk zu einem riesigen Energie-Speicher umzubauen – oder zu einem Kraftwerk, dass mit Bio-Brennstoff betrieben wird. Das könnte Jobs retten, das könnte Versorgungssicherheit für das ganze Lande bringen. Denn Fakt ist: Rostock und MV brauchen Alternativen zur Kohle.

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Andreas Meyer