Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock 800 Gäste im Mau-Club: Rostock feiert Depeche Mode
Mecklenburg Rostock 800 Gäste im Mau-Club: Rostock feiert Depeche Mode
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:11 01.04.2019
"Never let me down again"! Super-Stimmung bei der Depeche-Mode-Party im Mau-Club Rostock mit Forced to Mode. Quelle: Heiko Meyer
Rostock

Da ist es! Das Kornfeld im Wind! Christian Schottstädt reißt die Arme hoch und schwenkt sie hin und her. Die 800 Besucher im Rostocker Mau-Club tun es ihm gleich. Es ist der Höhepunkt jedes Depeche-Mode-Konzerts, wenn am Ende des Klassikers „Never let me down again“ alle diese Geste im Takt der Synthesizer vollführen und es eben aussieht, als wären die Arme der Menge ein Kornfeld, das im Wind gewiegt wird.

Verdammt nah am Original

Schottstädt, Sänger der derzeit wohl weltbesten Depeche-Mode-Coverband Forced to Mode, hat diese Geste natürlich drauf. Auch die typisch lasziven Bewegungen von DeMo-Sänger Dave Gahan imitiert er täuschend echt. Und überhaupt: Was die drei Jungs dort zwei Stunden lang auf die Mau-Bühne zaubern, kommt schon verdammt nah ran ans Original. Die Klang-Arrangements, das Zusammenspiel mit dem Publikum und vor allem: die Stimmen! Wer die Augen schließt und kurz nicht hinsieht, denkt, er ist bei einem echten Depeche-Mode-Gig.

800 Fans und die wohl beste Depeche-Mode-Coverband der Welt: Im Rostocker Mau-Club wurden Samstagnacht ausgiebig der Synthie-Legenden von Depeche Mode gefeiert.

Jede Menge Hits

Die Stimmung ist entsprechend prächtig – zumal Forced to Mode jede Menge große DeMo-Hits im Repertoire haben. Da sind „Stripped“ und „Policy of Truth“, da sind „Question of Lust“ und „Question of Time“. Nicht fehlen darf selbstverständlich „Enjoy the Silence“ – auch wenn natürlich niemand das Schweigen genießt, wie es der Titel verheißt, sondern alle begeistert jubeln und mitsingen; auch als Gitarrist Matthias Kahra die ersten Klänge von „Personal Jesus“ spielt oder Thomas Schernikau mit erstaunlich ähnlicher Stimme das Depeche-Mode-Mastermind Martin Lee Gore imitiert.

Diese Songs hätte man sich noch gewünscht

Gut, den einen oder anderen Klassiker hätte man sich noch gewünscht: „People are people“ etwa oder „Strangelove“ oder „Everything counts“. Dafür hätte man Songs wie „Happiest Girl“ weglassen können. Aber zum einen sind Geschmäcker verschieden und zum anderen hatten Depeche Mode so viele Hits, dass man sie unmöglich in ein zweistündiges Paket packen kann. Außerdem: Die DJs Heiko Meyer und Andreas Lehmann, die seit vielen Jahren erfolgreich die Depeche-Mode-Partys im Mau-Club organisieren, legten nach dem Konzert ja noch stundenlang DeMo-Hits nach. Und die Tanzfläche war voll! Depeche Mode und ihre Fans: das ist eben „Higher Love“ – eine höhere Liebe. Und die Nacht im Mau? War für die meisten der Gäste wohl eine ganz besonders schöne.

Thomas Pult

Am Sonnabend fand die jährliche Fachtagung für Ortschronisten aus dem Landkreis Rostock statt. Rund 50 Historiker nahmen an der Veranstaltung der Stiftung Mecklenburg teil.

31.03.2019

Noch 27 Tage sind es bis zur Ernte der ersten Erdbeeren. Doch das ist nicht das einzige wichtige Datum für Karls-Chef Robert Dahl. Bereits am 13. April eröffnet er in Rövershagen einige neue Attraktionen.

31.03.2019

Rostocks Schüler sollen so doch schon ab August kostenlos mit Bus und Bahn fahren können.

30.03.2019