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Rostock Rostock will mit Naturschutz Millionen machen
Mecklenburg Rostock Rostock will mit Naturschutz Millionen machen
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14:45 27.05.2018
Rund um den Dargunsgraben zwischen Elmenhorst und Lichtenhagen richtet die Stadt derzeit auf 24 Hektar ein „Schutzgebiet“ ein. In Zukunft will der Umweltsenator weitere Flächen in neue Öko-Konten einbringen. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Der Bau-Boom in der Hansestadt könnte schon bald an seine Grenzen stoßen – zumindest dann, wenn für die Neubauten Bäume gefällt oder in die Landschaft eingegriffen wird: Denn in und um Rostock werden Flächen knapp, auf denen Investoren die im Gesetz vorgeschriebenen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umsetzen können. Die Stadt will nun gegensteuern – und so genannte Öko-Konten schaffen: Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) plant, im großen Stil Flächen zu renaturieren und für Ausgleichsmaßnahmen zur Verfügung stellen. „Diesen Konten könnten wir auch Investoren zur Verfügung stellen. Sie müssen dann allerdings dafür zahlen.“ Es winkt ein Millionen-Geschäft mit dem Naturschutz. Drei solche Öko-Konten gibt es derzeit in der Hansestadt: Eines nutzt allein der Hafen, das zweite die Stadt für ihre Projekt. Nur eine Fläche steht bislang auch Privaten zur Verfügung.

Andreas Meyer