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Rostock Baumesse: Von A wie Abdichtung bis Z wie Zwischenbau
Mecklenburg Rostock Baumesse: Von A wie Abdichtung bis Z wie Zwischenbau
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19:17 15.03.2019
Mario Holzmüller von der Malergesellschaft Holzmüller mbH bei der Arbeit: Hier wird gerade ein Sockel gefertigt.  Quelle: Maria Rosenberger
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Rostock

Von A wie Abdichtung bis Z wie Zwischenbau: Am Freitag ist in der Schmarler HanseMesse die Messe „Bauen und Sanieren – Eigenheim“ eröffnet worden. Mehr als 200 Aussteller präsentieren bis Sonntag ihre Angebote für Häuslebauer und solche, die es noch werden wollen. Projektleiter Arne Mengel ist besonders stolz darauf, dass er zur Jubiläumsschau auch Händler aus Österreich, Dänemark und der Schweiz begrüßen kann.

Was die Messe so besonders macht, erklärt er auch: „Wir organisieren dieses Event ausschließlich für den Endkunden.“ Der direkte Kontakt zwischen Händlern und Interessenten sei das Erfolgsgeheimnis. „Wir bieten unseren Besuchern eine gute, realistische Beratung. Sie können Preise und Angebote sofort vergleichen, und das in einem lockeren Gespräch – etwas, das das Internet niemals ersetzen kann“, glaubt Mengel.

Das Highlight der Messe ist das Massivbauhaus, das vom Bauunternehmen Arge-Haus extra für die Veranstaltung gebaut wurde: Nicht zu übersehen steht das 104 Quadratmeter große Gebäude in der Mitte der Messehalle. Für ein solches Haus benötigt die Firma normalerweise bis zu neun Monate, doch für die Messe mussten sich die Handwerker ins Zeug legen: Nur 30 Stunden hatten die acht Maurer Zeit, um das Grundgerüst zu errichten.

Rohbau mit Charme

„Aber es ist nicht nur ein Rohbau, es ist ein stylischer Rohbau“, betont Mengel lachend. Denn das Haus ist eigentlich gar kein Rohbau, sondern es wurde schon eingerichtet und dekoriert. Statt nackter Wände finden Besucher ein gemütlich eingerichtetes Haus zum Durchspazieren. Zum Messeauftakt wurde sogar ein Richtfest mit zünftigen Versen und einem Gläschen Champagner gefeiert.

„Wir wollten zu der Messe etwas beitragen, das die Kunden auch anfassen können, anstatt ihnen nur Bilder zu zeigen“, erläutert Frank Rösler, Geschäftsführer von Arge-Haus. Möglich wurde dies durch die Zusammenarbeit mit Katrin Scheumann. „Wir haben dem Ganzen ein wenig Leben eingehaucht“, sagt die Innenarchitektin, die seit 15 Jahren im Geschäft ist. Mit Hilfe verschiedener Händler und Ausstatter haben sie und ihr Team den Rohbau nur einen Tag vor Eröffnung gestaltet. „Die Leute brauchen eine Vision, mit der sie arbeiten können“, erklärt Scheumann, „gerade solche, die Schwierigkeiten dabei haben, sich Dinge räumlich vorzustellen“.

Besser als Internet

„Wir nehmen alle ein bis zwei Jahre diese Messe oder auch die RoBau mit“, sagt Besucherin Helga Stiene. Die Rentnerin holt sich hier ihre Inspiration, wenn ihr Haus, das seit 1922 steht, mal wieder umgebaut werden soll. „Man knüpft hier persönliche Kontakte, das erleichtert die Kommunikation und es ist einfach ein schöneres Gefühl, als sich im Internet nur die günstigsten Angebote rauszusuchen“, meint sie. Lisa Limpack gefällt, das regionale Angebot: „Wir finden es toll, dass so viele kleinere Händler vertreten sind“, sagt die 24-Jährige. Sie möchte sich zusammen mit ihrem Partner bald ein eigenes Haus bauen, und das Angebot lokaler Firmen helfe, lange Fahrtwege zu vermeiden.

Messe „Bauen und Sanieren – Eigenheim“: HanseMesse Schmarl, 10-18 Uhr, Eintritt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro

Maria Rosenberger

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