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Rostock Rostocker Wiro setzt Sanierungsprogramm im Ostseebad fort
Mecklenburg Rostock Rostocker Wiro setzt Sanierungsprogramm im Ostseebad fort
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05:09 07.03.2019
Haus des Sportes: Die baufällige Villa am Warnemünder Strom 38 wird zum Wohnhaus umgebaut. Quelle: Susanne Gidzinski
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Rostock

 Marode Bausubstanzen, in die Jahre gekommene Wohnungen und feuchte Keller: Die große Quartiersanierung der Rostocker Wohnungsgesellschaft Wiro geht weiter. Während die Arbeiten in der Rostocker Straße 24 bis 30 erfolgreich beendet wurden, stehen nun weitere Projekte im Karree Rostocker-, Lortzing- und Lilienthalstraße in Warnemünde auf dem Plan. „Wir nehmen uns jedes Jahr einen neuen Block vor. Schritt für Schritt werden alle Häuser instand gesetzt“, ­erklärt Wiro-Sprecherin Dagmar Horning. Auch am Strom in Warnemünde werde derzeit fleißig ­gebaut.

Zwölf neue Wohnungen im Haus des Sports

Das „Haus des Sportes“ am Strom 38 gleicht seit einigen Wochen einer riesigen Baustelle. Die historische Villa wird in mehreren Abschnitten saniert. „Die Gründungsarbeiten für die Bohrpfähle haben im Februar begonnen, der notwendige Teilabriss erfolgte bereits im vergangenen Jahr“, teilt die Wiro mit. 154 Pfähle, einige davon 15 Meter lang, müssen dabei in der Erde versenkt werden. Sie sollen zukünftig das Gebäude tragen. Im nächsten Schritt werde die Bodenplatte angefertigt. „Anschließend beginnen wir mit dem Hochbau“, erklärt Horning das Prozedere. Im März 2016 hatte das kommunale Wohnungsunternehmen das marode Gebäude vom Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung übernommen.

Insgesamt zwölf Wohnungen mit jeweils zwei oder vier Zimmern sollen im Herbst 2020 bezugsfertig sein. Ausgestattet werden sie teilweise mit Veranden, Balkonen und Dachterrassen. Die Fassaden zu den Straßenseiten sollen erhalten bleiben. Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf rund vier Millionen Euro brutto, wie die Wiro-Sprecherin bestätigt.

Lortzingstraße 1 bis 3: Baubeginn im Juni

Auch im Warnemünder Karree Rostocker-, Lortzing- und Lilienthalstraße setzt die Wohnungsgesellschaft ihre Arbeiten fort. Die Häuser müssen komplett entkernt und alle 174  Wohnungen von Grund auf saniert werden. „Die 80 Jahre alte Bausubstanz war schwer angegriffen“, berichtet Horning. Jedes Jahr stehe ein anderer Block auf dem Programm. Ziel sei es, alle Wohnhäuser Schritt für Schritt zu erneuern. 2017 hat die Wiro bereits die Wohnungen unter den Hausnummern 29 und 30 hergerichtet. „In die meisten der elf Wohnungen sind Bewohner aus dem Quartier eingezogen.“ In der Rostocker Straße 24 und 25 ging es 2018 weiter. Wände und Decken wurden abgebrochen und die feuchten Keller abgedichtet. „Das ist alles sehr aufwendig und muss daher gut geplant werden“, sagt Dagmar Horning.

Nun sollen die Lortzingstraße 1 bis 3 folgen. „Das Haus wird von Grund auf umgekrempelt. Dachboden, Fliesen und Türen – alles kommt raus“, berichtet die Sprecherin. Auch der Grundriss der einzelnen Wohnungen werde geändert. 18 Zwei-Raum-Wohnungen mit größeren Zimmern und Bädern, modernen Fenstern, Türen und Fußbodenbelägen sollen entstehen. Von außen werden Balkone angebaut. Das Bauvorhaben soll zweieinhalb Millionen Euro kosten und ein Jahr in Anspruch nehmen. Im Juni 2020 – so der Plan der Wiro – sollen die ersten Mieter ihr neues Zuhause beziehen können.

Damit das umfangreiche Sanierungsprojekt überhaupt durchgeführt werden konnte, mussten zunächst alle Mieter ausziehen.

Susanne Gidzinski

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