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Rostock Rostocker Zoo: Erster Nachwuchs im Polarium
Mecklenburg Rostock Rostocker Zoo: Erster Nachwuchs im Polarium
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17:05 30.05.2019
Nachwuchs im Polarium Quelle: Zoo Rostock
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Rostock

Es ist eine lang ersehnte Nachricht: Der Rostocker Zoo meldet Nachwuchs im Polarium. Noch geht es aber nicht um die Eisbären, sondern um die Pinguine. Auf der Anlage ist bereits am 8. Mai ein Küken geboren worden. Der flauschige Nachwuchs wird von Mama Fridolin und Papa Tristan streng bewacht. Die beiden sind Rückkehrer aus Berlin, die bereits vor dem Neubau des Polariums in Rostock gelebt haben. „Dass das Weibchen einen männlichen Namen hat, sollte nicht verwundern. Manchmal ist die Namensgebung etwas schneller als die Geschlechtsbestimmung, so wie in diesem Fall, und im Nachhinein wird der Name nicht geändert“, erklärt Zoo-Sprecher René Gottschalk.

Am 8. Mai ist im Rostocker Zoo ein Pinguinküken geboren worden.

Das kleine Rostocker Küken ist zurzeit nur sehr selten auf der Anlage zu entdecken, unternimmt aber hin und wieder schon erste neugierige Ausflüge. Der Pinguinpapa hat vor den Bruthöhlen liebevoll eine Mulde vorbereitet, in der der Nachwuchs wohlbehütet versorgt wird.

„Über das Geschlecht des jüngsten Nachwuchses können wir noch keine Angaben machen. Es brütet momentan noch ein weiteres Paar in einer Bruthöhle im Kunstfelsen. Sie sitzen abwechselnd auf ihren zwei Eiern und kümmern sich sehr gut darum“, informierte Zookuratorin Antje Angeli. Pinguineltern übernehmen immer gemeinsam Verantwortung für ihre Jungen. Schon nach etwa zehn Wochen wird der junge Pinguin daran gewöhnt, Fisch auch aus der Hand der Tierpfleger anzunehmen.

Aktuell bewohnen 12 weibliche und 13 männliche Humboldtpinguine ihr neues Revier am Polarium. Für die Humboldtpinguine stehen insgesamt 15 Bruthöhlen zur Verfügung. Wenn die Zoolieblinge nicht gerade brüten, halten sie sich zu gern im Wasserbecken auf. Durch die moderne Filteranlage kommt es zu einer stetigen Wasserbewegung und einer gleichbleibenden guten Wasserqualität im Pinguinbecken.

Humboldtpinguine sind eine bedrohte Art

Der Humboldtpinguin gehört mit drei weiteren Arten zur Gattung der Brillenpinguine. Er erreicht eine Größe von bis zu 45 cm und ein durchschnittliches Gewicht von 4 kg. Wie alle Pinguine ist auch der Humboldtpinguin an ein Leben im Wasser angepasst. Der kurze Schwanz und die weit hinten angesetzten Füße ermöglichen ihm den aufrechten Gang. Sie leben an der Pazifikküste von Peru und Nordchile und auf den dort vorgelagerten Inseln. Humboldtpinguine zählen zu den bedrohten Vogelarten und werden als gefährdet eingestuft. Grund dafür ist zum Beispiel eine Überfischung der Nahrungsressourcen der Tiere. Der Rostocker Zoo arbeitet mit „Sphenisco – Schutz des Humboldtpinguins e.V.“ zusammen, die sich für den Erhalt der laut Roter Liste gefährdeten Humboldtpinguine engagieren (www.sphenisco.org).

Claudia Labude-Gericke

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