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Rostock Rostocker bedauern Aus für Teepott-Umbau
Mecklenburg Rostock Rostocker bedauern Aus für Teepott-Umbau
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07:10 17.12.2015
Teepott und Leuchtturm sollen die Gäste auch bei schlechtem Wetter nach Warnemünde locken. Quelle: Ove Arscholl
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Warnemünde

Ist es richtig, den Teepott in Warnemünde nicht auszubauen? Diese Frage beschäftigt seit einigen Tagen die Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook. Auf der Seite der OSTSEE-ZEITUNG diskutieren sie über die gescheiterten Pläne von Friedemann Kunz. Der Chef des Fertighaus-Herstellers Scanhaus Marlow wollte mit einem Wintergarten zur Ostsee hin auch in der kalten Jahreszeit Touristen anlocken. Doch das Rostocker Bauamt lehnte den Antrag ab. Dabei hatte Kunz nach eigenen Angaben sogar das Amt für Denkmalpflege auf seiner Seite (die OZ berichtete).

Einige Facebook-Nutzer bedauern die Entscheidung des Bauamtes. Sie sind der Meinung, dass der Anbau dem Teepott nicht geschadet hätte. Markus Stephan schreibt beispielsweise: „Schade! Man sollte mit der Zeit gehen, sonst bleibt MV stehen.“ Und auch Veit Suri hält eine Modernisierung für sinnvoll. „1925 hat Heidtmann sowie später Ulrich Müther etwas besonderes geschaffen, aber man muss mit der Zeit gehen.“ Nicht nur Stillstand, sondern Rückschritte in der Entwicklung befürchtet Detlev Göllner (CDU).

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Andere halten dagegen: Der Teepott gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden Rostocks – auch aus diesem Grund sei ein Anbau die falsche Entscheidung. Seinen Status trage der Teepott nicht umsonst, kommentiert Beate Bäumchen. „Reicht es noch nicht, dass auf der Mittelmole denkmalgeschützte Gebäude abgerissen werden, um eine Betonwüste zu verwirklichen?“, fragt Tom Fischer und macht seinem Ärger über das Bauprojekt Luft.



Wilk, Manuela