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Rostock Rostocker zerschlagen internationales Geldwäschenetzwerk
Mecklenburg Rostock Rostocker zerschlagen internationales Geldwäschenetzwerk
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16:24 07.06.2019
Die Rostocker Polizei und Staatsanwaltschaft haben ein international operierendes Geldwäschenetzwerk aufgedeckt. Quelle: Silas Stein/dpa/Symbolbild
Rostock

Die Rostocker Polizei und Staatsanwaltschaft haben ein international operierendes Geldwäsche-Betrugsnetzwerk aufgedeckt. Ausgehend von einem Betrugsfall in Rostock hätten die Fahnder das Netzwerk offengelegt, in dem alleine im vergangenen Jahr etwa 100 Millionen Euro gewaschen worden sein sollen, sagte ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft am Freitag.

Rostocker verliert rund 80 000 Euro

Auf die Spur gekommen waren die Fahnder durch einen 60-jährigen Rostocker. Der war davon ausgegangen, dass er über das Internet rund 80 000 Euro in Bitcoins angelegt habe.

Das sei nicht geschehen, vielmehr sei das Geld durch Überweisungen in mehrere Länder weltweit gewaschen worden. Der Rostocker habe Anfang 2019 den Betrugsfall angezeigt.

Spur führt nach NRW

Es sei davon auszugehen, dass mehrere 10 000 Anleger weltweit so betrogen worden seien. Durch den Rostocker Geschädigten seien die Fahnder auf die Spur eines 35-jährigen Mannes in Nordrhein-Westfalen gestoßen.

Bei ihm seien mehr als 30 Handys und 10 Laptops gefunden worden. Bei deren Auswertung seien sie auf die Spur von zwei weiteren Verdächtigen gestoßen.

Die Grundidee der 2009 zu Zeiten der Finanzkrise gestarteten Bitcoins ist ein weitgehend anonymer Zahlungsverkehr, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert. Fehlende Regulierung sorgt allerdings auch für erhebliche Risiken. Bitcoins werden durch komplexe Rechenprozesse am Computer erzeugt.

RND/dpa

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