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Rostock Rostocks Neujahrsbaby heißt Merle
Mecklenburg Rostock Rostocks Neujahrsbaby heißt Merle
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18:58 01.01.2019
Merle Levetzow ist das erste Rostocker Baby 2019. Merle wurde um 4.54 Uhr geboren. Sie ist 50 Zentimeter lang und 3430 Gramm schwer. Für die 33 Jahre alte Mutter Katharina Levetzow aus Rostock ist es das dritte Kind. Quelle: Johanna Hegermann
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Rostock

Um 4.54 Uhr erklang am Neujahrstag der erste Schrei von Merle Levetzow. Damit war klar, dass sie auch die erste Neu-Rostockerin ist, die hier 2019 das Licht der Welt erblickt.

„Kurz nach Mitternacht hat sie sich auf den Weg gemacht“, sagt Katharina Levetzow. In den Kreißsaal hatte es sie nicht weit, da die 33-Jährige bereits die Nacht im Klinikum Südstadt verbringen sollte. „Bei einer Kontroll-Untersuchung waren ihre Herzschläge nicht gut“, erklärt die Rostockerin. Doch sowohl Merle als auch ihre Mutter sind gesund und mehr oder weniger munter. Die Kleine ist 50 Zentimeter lang und 3430 Gramm schwer. Für die Familie ist sie bereits das dritte Kind. Sie hat noch den vierjährigen Bruder Mika und die zweijährige Schwester Hanna. „Aber es ist jedes Mal anders. Es bleibt aufregend. Es ist echt ein Wunder, wie so ein Kind in den Bau passt“, sagt die junge Mutter lächelnd.

Damit dass Merle ein Neujahrsbaby wird, hatte die Familie nicht gerechnet. „Ihr eigentlicher Termin war der 27. Dezember.“ Katharina Levetzow ist jedenfalls froh, dass sie sich noch bis nach Weihnachten Zeit gelassen hat. „Nun hat sie immer die größte Geburtstagsfeier und wir haben an ihrem Geburtstag alles frei.“ Die Familie freut sich jetzt auf die neue aufregende Zeit. „Wir sind gespannt, wie das Leben zu fünft wird. Ob so chaotisch wie gedacht oder noch chaotischer“, sagt die Mutter lachend. Ob nun die Familienplanung abgeschlossen ist, weiß sie noch nicht genau. „Ich kann mir vorstellen, dass wir jetzt fertig sind. Aber wer weiß, wie es in einem Jahr aussieht.“

Die beliebtesten Namen 2018 in Rostock

Die beliebtesten fünf Jungsnamen: 2018 gab es 20 Oskars, 18 Mal den Namen Ben, auf Platz drei steht Emil (17), 17 Mal wurde der Name Karl vergeben und 16 Mal Noah.

Die beliebtesten fünf Mädchennamen:2018 gab es 18 Charlottes, 17 Mal den Namen Emma und ebenfalls 17 Mal den Namen Mila, 16 Mädchen wurden Lina genannt und 15 Kinder heißen nun Ella.

Dass auf Rügen und nicht in Rostock das erste Neujahrsbaby Mecklenburgs geboren wurde, ist den Ärzten und Pflegekräften in der Südstadt gleich. „Das ist auch eher ein zweifelhafter Rekord“, sagt der Oberarzt Michael Bolz. Wichtiger sei, dass es eine unkomplizierte Geburt war und dass es Mutter und Kind gut gehe. Wegen solch einer Terminvorliebe würde man schließlich nicht einfach eine Geburt einleiten. Generell seien Wunschtermine ein heikles Thema. „Einem reinen Wunschkaiserschnitt ohne medizinische Indikation stehen wir ablehnend gegenüber“, macht Bolz deutlich. Schließlich sei ein Kaiserschnitt eine Operation und als solche berge sie immer Risiken – unmittelbar nach der Prozedur und auch im Hinblick auf zukünftige Schwangerschaften. „Zumindest sind solche Anfragen in unserer Region eine Rarität.“ Überhaupt sei die Zahl der Kaiserschnitte in Rostock gesunken. „Wir konnten die Rate von 26,1 Prozent (2017) auf 22,4 Prozent (2018) senken“, sagt Bolz. Das sei für eine deutsche Uniklinik eine geringe Frequenz.

Oberarzt Michael Bolz erklärt, wie viele Geburten es 2018 in Rostock gab. Quelle: Johanna Hegermann

2018 sei wieder ein geschäftiges Jahr für die Entbindungsklinik gewesen. Insgesamt wurden bei 3027 Geburten 3096 Kinder in der Südstadt geboren – es gab 63 Zwillinge und drei Drillinge. 2017 lag die Zahl noch bei 3169 Kindern bei 3068 Geburten. „Die Zahlen sind ziemlich ähnlich. Daraus kann man noch keinen Trend ablesen“, erklärt der Oberarzt. Das Verhältnis von Jungen und Mädchen halte sich dabei die Waage. Bis zum 29. Dezember erblickten hier 1584 Jungs und 1486 Mädchen die Welt. Die Frühgeburtenrate lag bei 8,4 Prozent und entspricht damit dem internationalen Durchschnitt. „Es gibt aber regionale Unterschiede.“ So sei die Rate in MV höher als im Bundesdurchschnitt. „Man weiß jedoch nicht, woran das liegt“, ergänzt Bolz.

Johanna Hegermann

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