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Rostock Russischer Besuch zur Ausstellungseröffnung
Mecklenburg Rostock Russischer Besuch zur Ausstellungseröffnung
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19:09 08.05.2015
Der russische Kulturattaché Sergej Maguta (links) und Museumsleiter Steffen Stuth stehen am Panzerturm aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Rostock

Die Ausstellung „Kriegsende. Befreiung. Neubeginn“ ist gestern im Kulturhistorischen Museum Rostock eröffnet wurden. Zentrales Exponat ist der Panzerturm des 2011 bei Bauarbeiten am Mühlendamm gefundenen Panzers der Sowjetarmee. Der Turm gehörte zum Panzer der sowejetischen Truppen, der als Erster über den Mühlendamm in die Stadt kommen wollte und gesprengt wurde. Die fünfköpfige Besatzung kam ums Leben, Gebeine wurden gefunden.

„Es ist ein Dokument der Mahnung an den Krieg, an millionenfaches Leid und eine Erinnerung an die Geschichte dieser Stadt“, sagt Museumsleiter Steffen Stuth bei der Eröffnung. Zu dieser ist auch der Botschaftsrat der Botschaft der Russischen Föderation Kulturattaché Sergej Maguta gekommen. „Wir sind hier, um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen“, sagt Maguta. „Die Arbeit, um die Besatzungsmitglieder zu identifizieren, die Entscheidung, den Panzerteil als Zeugnis der Geschichte zu bewahren, zeugt davon, dass die Rostocker Auseinandersetzung mit der Geschichte aus dem Herzen kommt.“

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Die Ausstellung läuft zwei Monate.



Anja Levien