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Rostock SEK-Einsatz in Rostock: Diese Waffen hortete der Mann in Lütten Klein
Mecklenburg Rostock SEK-Einsatz in Rostock: Diese Waffen hortete der Mann in Lütten Klein
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14:46 30.07.2019
Ein 36-Jähriger hat am Montagabend auf und von seinem Balkon in der Warnowallee im Rostocker Stadtteil Lütten Klein mehrfach um sich geschossen. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) rückte an und überwältigte den Mann. Quelle: Stefan Tretropp
Rostock

Ein 36-Jähriger hat am Montagabend ein ganzes Viertel in Rostock in Angst und Schrecken versetzt – und das fast sechs Stunden lang: Der Mann hatte von seinem Balkon an der Warnowallee in Lütten Klein geschossen. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) stürmte die Wohnung und überwältige den Mann.

Nun kommt raus: Der Rostocker hatte ein gesamtes Waffenarsenal zu Hause gehortet. Nach Angaben von Yvonne Hanske, Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock, habe der 36-Jährige zum Beispiel Gas- und Schreckschusswaffen, Luftgewehre und große Mengen Feuerwerkskörper gehortet. „Auch Hieb- und Stichwaffen, die dem Waffengesetz unterliegen, konnten wir sicherstellen.“ Hanske weiter: „Wir haben aber keine scharfen Schusswaffen gefunden“

Ein 36-Jähriger hat am Montagabend auf und von seinem Balkon in der Warnowallee im Rostocker Stadtteil Lütten Klein mehrfach um sich geschossen.

„Müssen vom Schlimmsten ausgehen“

Die Polizei geht davon aus, dass für die Nachbarschaft keine akute Gefahr bestanden habe. Weil für die Beamten zunächst aber nicht ersichtlich war, ob es sich um scharfe, tödliche Waffen handelt, mit denen der Mann vom Balkon schoss, rückte das SEK an. „Wir müssen in solchen Szenarien vom Schlimmsten ausgehen“, heißt es seitens der Ermittler.

Nach OZ-Informationen soll der Mann stark betrunken gewesen sein. Hinweise, dass er der sogenannten Prepper-Szene oder einer anderen militanten Gruppierung angehöre, gibt es bisher nicht.

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Andreas Meyer

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