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Rostock SV Warnemünde im Topspiel chancenlos
Mecklenburg Rostock SV Warnemünde im Topspiel chancenlos
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15:35 12.11.2018
Warnemündes Trainer Jozef Janosik (im weiß farbenen Hemd) baut seine enttäuschten Spieler kurz nach dem Schlusspfiff in einer Ansprache zur Mannschaft wieder auf. Quelle: FOTO: Tommy Bastian
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Rostock

Das gibt es nicht oft. Rund 440 Zuschauer in der Rostocker Ospa-Arena haben sich am Sonntag von ihren Plätzen erhoben und die Spieler des SV  Warne­münde trotz der 0:3 (19:25, 22:25, 17:25)-Niederlage gegen Chemie Volley (CV)  Mitteldeutschland mit viel Applaus verabschiedet.

Die Gastgeber hatten gegen den Staffelsieger der vergangenen beiden Spielzeiten und großen Favoriten der 2. Volleyball-Bundesliga alles gegeben, doch am Ende waren sie im Topspiel gegen über­legene ­Gäste aus Leuna in Sachsen-Anhalt chancenlos. Mit dem Sieg zog der CV  Mitteldeutschland in der Ta­belle an den Warnemündern vorbei und belegt fortan mit 13  Punkten aus fünf Spielen den ersten Rang. Mal wieder. Der SV  Warnemünde (weiter 11) rutschte dagegen auf den vierten Platz ab.

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Warnemündes Trainer Jozef Janosik versammelte sein Team gleich kurz nach Spielende zu einer kurzen Mannschaftsansprache auf dem Feld. Der 39-Jährige meinte später: „Das Spiel war eine gute Schulung für uns. Wir sollten auf dem Boden bleiben, demütig sein und weiter hart arbeiten.“

Die Gastgeber hatten sich nach ihren gelungenen Saisonstart mit drei Siegen aus den ersten fünf Begegnungen viel vorgenommen. Sie hielten zu Beginn auch gut dagegen und forderten den Gegner bis zum Zwischenstand von 8:8 im ersten Satz. Doch während sich auf Seiten der Hausherren fortan immer mehr Fehler ein­schlichen, hielten die Gäste ihr Niveau hoch. Immer dann, wenn es brenzlig wurde, zogen sie sogar noch einmal an. Der SVW geriet mit 14:21 und damit vorentscheidend in Rückstand und verlor den ersten Durchgang nach 26  Spielminuten mit 19:25.

Ihr beste Phase hatten die Ostseestädter zu Beginn des zweiten Abschnitts. Da schlugen sie druckvoll auf, agierten mit Übersicht und Raffinesse im Angriff sowie Genauigkeit in Annahme und Zuspiel. Die Belohnung: Sie führten 3:0, 8:5 und sogar 13:6.

Allerdings blieben die Spieler des CV  Mitteldeutschland trotz der Rückschläge gelassen und kamen zurück. Sie hielten Tempo und Druck hoch und zwangen die Warnemünder damit zu immer mehr Fehlern. Besonders gegen die starken Aufschläge des Kanadiers Uchenna Ofoha fanden die SVW-Spieler kein Verteidigungsmittel und gaben den Satz noch mit 22:25 ab. Das war gleichzeitig eine Vorentscheidung, denn fortan wirkten die Warnemünder deprimiert und verunsichert. Auch mehrere Spieler-Wechsel von SVW-Coach Jozef Janosik verpufften und brachten keine entscheidenden Impulse mehr.

„Wir haben während des gesamten Spiels nicht unseren Rhythmus und Stil gefunden, der uns in den Wochen vor der dreiwöchigen Punktspielpause ausgezeichnet hat. Außerdem war der Gegner stark, besonders aufgrund seiner ausländischen Spieler mit großer individueller Klasse. Sie haben uns nicht viele Möglichkeiten gegeben, ins Spiel zu kommen“, analysierte Janosik. Der gebürtige Slowake richtete seinen Blick schnell wieder nach vorn.

„Am kommenden Sonntag (16  Uhr, Ospa-Arena/d. Red.) haben wir das nächste Spiel, den nächsten Wettkampf in eigener Halle. Ich wünsche mir, dass wir dann vor vollen Rängen antreten können“, sagt Jozef Janozik vor der Partie gegen den TV  Baden. Gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen, der aktuell mit sieben Punkten aus sechs Spielen den zehnten Tabellenplatz belegt, sollen die Rostocker Zuschauer dann auch mit dem zweiten Heimsieg der laufenden Saison belohnt werden. Der bislang letzte Erfolg vor heimischem Publikum gelang am 22.  September beim 3:0-Erfolg gegen den FC  Schüttorf.

SV Warnemünde: Ernst, Mehlberg, ­Liefke, Förster, Adamowicz, Rode; Krabel, Günther, Kowalkowski, Nikolaus.

Tommy Bastian

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