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Rostock Schiffsmotoren: Künftig wenig CO2-Ausstoß dank regenerativer Energien
Mecklenburg Rostock Schiffsmotoren: Künftig wenig CO2-Ausstoß dank regenerativer Energien
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09:49 21.10.2019
Beim Schiffsmotor der Zukunft wird nach Ansicht des Geschäftsführers des Motorenherstellers Caterpillar Motoren der CO2-Ausstoß langfristig deutlich sinken. (Archivbild)
Beim Schiffsmotor der Zukunft wird nach Ansicht des Geschäftsführers des Motorenherstellers Caterpillar Motoren der CO2-Ausstoß langfristig deutlich sinken. (Archivbild) Quelle: dpa
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Rostock/Kiel

Beim Schiffsmotor der Zukunft wird nach Ansicht des Geschäftsführers des Motorenherstellers Caterpillar Motoren, Martin Wernli, der CO2-Ausstoß langfristig deutlich sinken. Die Basis dafür seien regenerative Energien, mit denen synthetische Gase oder Kraftstoffe hergestellt werden, sagte Wernli der Deutschen Presse-Agentur. „Damit kommen wir sehr nahe an eine CO-neutrale Schifffahrt heran.“

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Caterpillar mit Sitz unter anderem in Kiel und Rostock stellt beispielsweise die Motoren für die Kreuzfahrtschiffe der Reedereien Aida Cruises oder Costa Crociere her. Dabei steht derzeit Flüssigerdgas (LNG) im Vordergrund. Am vergangenen Dienstag wurde auf der Neptun Werft in Warnemünde die Maschinensektion des zweiten mit Flüssigerdgas betriebenen Aida-Kreuzfahrtschiffs auf Kiel gelegt. Die „Aidacosma“ soll im Sommer 2021 in Dienst gestellt werden. Das Schwesterschiff, die „Aidanova“, war für diesen Antrieb mit dem Blauen Engel für „umweltfreundliches Schiffsdesign“ ausgezeichnet worden.

Vorteile gegenüber Mineralöl

Flüssigerdgas berge gegenüber den Treibstoffen auf Mineralölbasis viele Vorteile, sagte Wernli. Dazu gehöre, dass kein Schwefeloxid, keine Partikel und kaum Stickoxide ausgestoßen werden. „Auch die CO2-Emission ist um 20 Prozent geringer als bei Diesel.“ Im August war die „Aidanova“ mit dem von Caterpillar entwickelten Antrieb mit dem Blauen Engel für „umweltfreundliches Schiffsdesign“ ausgezeichnet worden.

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„Derzeit ist die Herstellung von Gas und synthetischen Brennstoffen aus regenerativen Quellen machbar, ist aber noch viel zu teuer“, sagte Wernli. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Entwicklung hin zum CO2-neutralen Brennstoff rasch weitergehe. Interessant sei dabei die Kombination mit Batterien oder Brennstoffzellen. Diese Technologie könne aber noch nicht für genügend Energie bei der Überbrückung von langen Distanzen sorgen und komme deshalb eher auf Fähren zum Einsatz. Für andere Schiffe würden Batterien bei der Fahrt zum oder vom Hafen weg zum Einsatz kommen.

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Von RND/dpa