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Rostock Schneelust und Schneefrust: Winter hat Rostock im Griff
Mecklenburg Rostock Schneelust und Schneefrust: Winter hat Rostock im Griff
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18:42 27.02.2018
Hunderte haben am Dienstag die Gelegenheit genutzt, um an den Wallanlagen in Rostock Schlitten zu fahren. Auch Johanna (7, v. l.), Charline (7), Frank Kapler (40), Lotte (6) und Julia Schnell (35) genießen hier den Wintertag.
Hunderte haben am Dienstag die Gelegenheit genutzt, um an den Wallanlagen in Rostock Schlitten zu fahren. Auch Johanna (7, v. l.), Charline (7), Frank Kapler (40), Lotte (6) und Julia Schnell (35) genießen hier den Wintertag. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Nun doch: Es hat in Rostock und Umgebung kräftig geschneit. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee wurden an manchen Orten gemessen. Während sich die Kinder über Schneeballschlachten, Schlittenfahren und Schneemannbauen freuen, bedeutet das Winterwetter für andere vor allem Arbeit.

Der Winterdienst ist in Rostock seit Dienstagfrüh im Dauereinsatz. 50 Tonnen Streusalz wurden verteilt. Doch während die einen arbeiten, freuen sich die anderen über die kalten Temperaturen.

Allen voran der Winterdienst: Rund 50 Tonnen Streusalz wurden seit Dienstagfrüh, gegen 3 Uhr, auf den Straßen Rostocks verteilt. „Wir sind 24 Stunden im Bereitschaftsdienst. Es gilt die höchste Bereitschaftsstufe“, sagt Steffen Böhme, Sprecher der Stadtentsorgung Rostock. Mit 16 Fahrzeugen auf der Straße und zehn weiteren im Gehwegsbereich ist der Winterdienst im Einsatz. Hinzu kommen Subunternehmer sowie Mitarbeiter der Stadt, die zu Fuß mit Besen und Schneeschippen unterwegs sind.

„Unsere Leute sind durch die anhaltenden Schneefälle zwischen 8 und 10 Uhr ordentlich gefordert worden und konnten sich beweisen.“ Böhme gibt zu bedenken, dass der Winterdienst jedoch nicht überall gleichzeitig arbeiten kann. „Wir haben unsere Prioritätenliste, nach der wir verkehrswichtige Straßen und Kreuzungen zuerst freiräumen, damit das öffentliche Leben funktioniert.“ Auch in den nächsten Tagen sei mit Schnee- und Eisglätte zu rechnen. Deswegen ist für den Winterdienst klar: „Wir bleiben auf der Hut.“

Dass es geschneit hat, haben auch die Baumärkte mitbekommen. „Jeder zweite Anrufer fragt, ob wir Schlitten haben“, erzählt Daniela König vom Hagebaumarkt. Gerade Schlitten aus Holz seien jetzt der Renner. „Auch Schneeschieber, Besen und Streusalz wir gekauft. Alles, was man für einen Wintertag braucht.“

Hegermann Johanna

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