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Rostock Marina „Hohe Düne“: Fünf Sterne für einen Yachthafen
Mecklenburg Rostock Marina „Hohe Düne“: Fünf Sterne für einen Yachthafen
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22:12 29.07.2019
Gabi Senkpiel ist die Bereichsleiterin der Marina von der Yachthafenresidenz „Hohe Düne“. Sie ist die erste Person, die die Marina-Gäste nach dem Anlegen ihres Bootes zu Gesicht bekommen. Quelle: Moritz Naumann
Rostock

Seit 2005 hat der Norden Rostocks neben Warnemünde einen weiteren touristischen Höhepunkt zu bieten: die Yachthafenresidenz „Hohe Düne“. Neben dem weitläufigen Hotelgelände, das unter anderem über Wellness-, Sport- und ein großes Kongresszentrum verfügt, wurde auch eine Marina der Superlative geplant.

Mit 920 Liegeplätzen für Boote und Yachten aller Größen handelt es sich beim Yachthafen „Hohe Düne“ um die größte Bootsanlegestelle an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. „Es ist sogar die erste 5-Sterne-Marina der Region“, sagt die Bereichsleiterin Gabi Senkpiel stolz. Der Grund: Die Gäste bekämen hier ein Rundum-sorglos-Paket und haben mit der Anbindung an den Hotelkomplex zahlreiche Möglichkeiten, sich verwöhnen zu lassen.

Ein zentrales Bootsrevier

Senkpiel leitet den Bereich bereits seit der Inbetriebnahme und sie ist oft der Mensch, der neue Gäste am Steg begrüßt. „Mir und auch vielen Gästen ist es wichtig, dass sie einen Ansprechpartner vor Ort haben. Und das bin ich“, sagt sie und lacht.

Der große Vorteil des Yachthafens sei die Lage. „Wir haben hier das tollste Bootsrevier. Wir liegen zentral an der Küste von MV, so dass man schnell nach Dänemark, Schweden oder Polen kommt.“ Die Saison am Yachthafen geht vom 1. April bis zum 31. Oktober. Einen Liegeplatz für ein 9-Meter-Boot und die gesamte Saison bekäme man hier ab 1323 Euro. „Für große Yachten werden schon mal 6000 bis 7000 Euro fällig.“ Doch auch nach der Saison können sich Bootsinhaber auf guten Service verlassen. „Wenn unsere Dauerlieger es wünschen, lagern wir ihr Schiff in Bramow ein und machen es fit für das nächste Jahr.“

Die Saison 2019

Der Sommer 2019 verlaufe bisher gut. „Wir haben eine Auslastung von achtzig Prozent bei den Dauerliegeplätzen.“ Das sei ein gutes Ergebnis, welches man vor allem dem sonnigen Sommermonaten zu verdanken habe. Dennoch biete man sowohl für Dauer- als auch für Gästelieger, die vielleicht nur ein paar Tage anlegen möchten, immer einen Platz, versichert Senkpiel.

Darüber hinaus könne man auch einen Sportführerschein am Yachthafen Hohe Düne absolvieren oder gar Schiffe chartern. „Es gibt Charterfirmen vor Ort, die Boote für Tages- oder auch Wochenausflüge verleihen“, sagt Senkpiel.

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