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Rostock Seawolves gewinnen erstes Viertelfinale 93:86
Mecklenburg Rostock Seawolves gewinnen erstes Viertelfinale 93:86
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08:42 25.03.2018
Aktivposten in Gießen: Rostock Spielmacher Brandon Lockhart.
Aktivposten in Gießen: Rostock Spielmacher Brandon Lockhart. Quelle: René Warning
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Gießen/Rostock

Besser hätte der Auftakt ins Viertelfinale der Play-offs für die Rostock Seawolves nicht laufen können. In der Runde der besten acht Teams besiegten die Mecklenburger Basketballer am Samstag in der 2. Bundesliga ProB die Gießen 46er Rockalos 93:86 (43:46). Damit können die Seewölfe bereits beim Heimspiel am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) den Einzug ins erste Halbfinale seit der Aufstiegssaison 2014 perfekt machen.

Seawolves: Borekambi 22 Punkte/6 Rebounds, Talbert 21/8, Lockhart 20/2, Teucher 11/4, Frazier 7/0, Vogt 5/0, Cardenas Ruda 4/5, Butorac 3/1 .

Seawolves-Teamchef Jens Hakanowitz konnte es kaum fassen. „Das war der Wahnsinn, was hier passiert ist. Beide Mannschaften haben mit offenen Visier gespielt. Wir haben in der Schlussphase das Kommando übernommen und verdient gewonnen. Glückwunsch an das gesamte Team“, lobte der 38-Jährige.

Starke Offensive beider Teams

In einer temporeichen Partie waren vor allem die Offensivakteure beider Teams gut drauf. Bei den Seawolves erzielten mit Bill Borekambi (22), Kapitän Jordan Talbert (21) und Brandon Lockhart (20) mindestens 20 Zähler.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel zogen die Gießener, die zuvor acht Siege in Folge holten, zwei Mal mit acht Punkten davon (33:25, 14., 42:34, 17.). Doch die Rostocker ließen sich nicht abschütteln und verkürzten den Rückstand zur Pause auf drei Zähler.

Rostocker hatten längeren Atem

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem die Hausherren lange eine knappe Führung behaupteten. Erst im letzten Viertel ergatterten die Seawolves erstmals seit der zehnten Minute die Führung zurück (69:68, 31).

Bis in die Schlussphase hinein hatten beide Teams Siegchancen, doch die Seawolves hatten am Ende den längerem Atem.

Trotz des Sieges monierte Hakanowitz die Defensivleistung seines Teams. „Das war mäßig. Umso wichtiger war es, dass wir in der entscheidenden Phase gut getroffen haben. Am Ende zählt das Ergebnis“, sagte der Sportliche Leiter.

Heimspiel fast ausverkauft

Am Sonnabend steigt dann das Rückspiel in der Rostocker Stadthalle. Nur wenige der 3000 Tickets sind noch verfügbar. Jens Hakanowitz gibt eine klare Marschroute für den Heimauftakt vor. „Wir wollen den ersten Matchball nutzen. Mit unserem Publikum im Rücken haben wir einen Trumpf im Ärmer“, blickt der Ex-Seawolves-Profi voraus. René Warning

OZ

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