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Rostock Seawolves unterliegen bei Premiere in der Stadthalle
Mecklenburg Rostock Seawolves unterliegen bei Premiere in der Stadthalle
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14:39 03.09.2015
Matt Hunter zieht zum Korb und muss sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen. Der Neuzugang holte 17 Punkte - die meisten für die Rostocker.
Matt Hunter zieht zum Korb und muss sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen. Der Neuzugang holte 17 Punkte - die meisten für die Rostocker. Quelle: Rene Warning
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Rostock

Es war der Abend, auf den Fans, Spieler und Verantwortliche der Rostock Seawolves lange gewartet hatten. Zum ersten Mal bestritten die Basketballer der 2. Bundesliga Pro B eine Partie in ihrer neuen Spielstätte, der Rostocker Stadthalle. Zwar unterlagen die Rostocker im Freundschaftsspiel den Hamburg Towers 55:71 (27:38), doch am Ende überwog die Freude über eine gelungene Premiere in der neuen Arena.

„Es waren sehr emotionale Momente dabei, wir haben lange auf diesen Tag hin gefiebert“, sagte André Jürgens, Sportlicher Leiter der Seawolves und Vorsitzender des Stammvereins EBC Rostock. „Es war sehr spannend. Die Akustik, die Größe der Halle, das andere Raumgefühl. Daran müssen wir uns alle noch gewöhnen, aber das bekommen wir schnell hin“, fügte Jürgens erwartungsfroh hinzu.

1200 Zuschauer kamen zum Auftakt in die Stadthalle, die nach dem Umzug aus der Ospa-Arena nach Ablauf der vergangenen Saison, zur neuen Festung der Seewölfe werden soll. Der Umzug war nötig geworden, weil in den Play-offs die Tickets binnen weniger Minuten restlos ausverkauft waren. Maximal 950 Zuschauer konnten die Partien mitverfolgen. Jetzt waren es 250 mehr - ein Rekord. „Wir hoffen natürlich, dass wir zu unseren Punktspielen noch Zuwachs bekommen, aber ich bin da sehr optimistisch“, frohlockte Jürgens.

Den Grundstein dafür soll die Mannschaft um Trainer Sebastian Wild legen, die sich gegen die Elbestädter, die eine Liga höher in der 2. Bundesliga Pro A an den Start gehen, achtbar schlugen. Zwar übernahmen die Hamburger vom Start weg die Führung, doch die Seawolves hielten konsequent dagegen, stabilisierten sich nach der Pause. Erfolgreichster Werfer für die Rostocker war Neuzugang Matt Hunter, der 17 Punkte erzielte. „Wir wollten uns an die Halle gewöhnen. Dazu haben wir einen Gegner vor der Brust gehabt, der uns unsere Schwachstellen aufzeigen sollte. Wir konnten wichtige Erkenntnisse gewinnen“, resümierte Seawolves-Coach Sebastian Wild.

Er und sein Team haben noch knapp vier Wochen Zeit, um sich den Feinschliff für die neue Saison zu holen. Die startet am 26. September mit dem Auswärtsspiel bei der Baskets Akademie Weser-Ems Oldenburg. Eine Woche später (19.30 Uhr) steigt dann das erste Pflichtspiel in der knapp 4000 Zuschauer fassenden Stadthalle gegen den Aufsteiger MTV Herzöger Wolfenbüttel.

ROSTOCK SEAWOLVES: Matt Hunter (17), Sven Hellmann (13), Ivo Slavchev (10), André Murillo (5), Daniel Lopez (4), Franz Winkler (3), Tobias Lange (1), David Markert (0), Pavel Mokrys (0), Zbigniew Owczarek (0), David Rivers (0), Stanley Witt (0).



Rene Warning

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