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Rostock Senatoren-Posse: Bockhahns Zukunft spaltet die Bürgerschaft
Mecklenburg Rostock Senatoren-Posse: Bockhahns Zukunft spaltet die Bürgerschaft
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06:49 16.07.2014
Symbolbild: Durch die Bürgerschaft im Rostocker Rathaus geht ein Riss. Rot-Rot-Grün (rechts) will den Gerichtsentscheid gegen die Ernennung Bockhahns anfechten, andere begrüßen den Beschluss dagegen. Quelle: Montage: Thomas Ulrich
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Rostock

Weiterer Rückschlag für den früheren Bundestagsabgeordneten Steffen Bockhahn (Linke): Erst hat das Verwaltungsgericht Schwerin entschieden, dass der 35-Jährige nicht zum Sozialsenator Rostocks ernannt werden darf – weil er für das Amt nicht qualifiziert sei. Nun spricht sich auch noch das Rechtsamt der Hansestadt dafür aus, das Urteil zu akzeptieren – weil ein Widerspruch zu geringe Aussichten auf Erfolg habe. Heißt für Bockhahn: Der Traum vom Senatoren-Amt droht endgültig zu scheitern.

Linke, Grüne und SPD wollen zwar vor das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Greifswald ziehen, doch ihre Mehrheit in der Bürgerschaft bröckelt, das Stadtparlament ist gespalten. Auf einer Sondersitzung am kommenden Dienstag soll die Entscheidung fallen.

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André Wornowski