Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock So reagieren OZ-Leser auf den Tod des Spielmann-Opas
Mecklenburg Rostock So reagieren OZ-Leser auf den Tod des Spielmann-Opas
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:10 31.07.2018
Facebook Reaktionen zum Tod des Rostocker Spielmann-Opas Quelle: Montage: Benjamin Barz
Anzeige
Rostock

Im Alter von 98 Jahren ist Michael Tryanowski, der legendäre Straßenmusiker der Hansestadt Rostock, gestorben. Viele Menschen erinnerten sich an persönliche Begegnungen mit dem Straßenmusiker.

Martin Henning schreibt: „Diese Nachricht treibt mir wahrlich die Tränen in die Augen. Seit ich ein Buttje war, begleitete mich dieser Mann mal mehr mal weniger. Als Kind stand man ewig vor ihm und als Erwachsener ebenfalls. Immer hatte man einen kleinen Obolus für ihn über und immer lächelte er einen an. Sah man ihn ein paar Tage oder Wochen mal nicht an seinen angestammten Plätzen, machte man sich doch so seine Gedanken. Ich kenne wenige Menschen, die sich so sehr in mein Gedächtnis eingebrannt haben wie Michael Tryanowski, eine Rostocker Institution.“

Patrick Jankowski meint: „Du hast schon unsere Kinder-Augen zum Leuchten gebracht an der Mole in Warnemünde mit deiner schönen und typisch maritimen Musik. Sollte dir der Teufel zu nahe kommen, dann verscheuche ihn mit deiner Teufelsgeige.“

Anke Kißhauer erinnert sich: „So lange ich denken kann, hast du für uns gespielt. Danke dafür. Du bist ein Rostocker Orginal... und im Jahr des 800. Geburtstages zu sterben, ich finde, das steht einem Rostocker Orginal ein bisschen zu.“

Jennifer Ewert: Seit dem ich denken kann, kenne ich ihn. Immer wenn ich an ihm vorbei gegangen bin, hatte ich ein Lächeln auf dem Gesicht. Meine Mama und meine Oma kennen ihn auch und mein ältester Sohn (3 Jahre) kennt ihn auch. Wir haben gerne seine Musik gehört.„

“Auch mich hat dieser sympathische Spielmann mein ganzes bisheriges Leben begleitet. Die Ruhe hat er sich verdient, vergessen werde ich ihn niemals„, schreibt Katrin Radefeld.

Dorothea Schulz findet: “Wenn ich an die Küste denke und an die Melodie, die sie beschreibt, dann denke ich an den Spielmann-Opi! Die Kröpi hat eine Lücke, die man wohl kaum schließen kann, aber seine Melodien und sein freundliches, hanseatisches Gesicht werden lange in Erinnerung bleiben!„

Gunnar Tiedt sagt: “Er war all die 40 Lebensjahre, die ich ihn erleben durfte, ein ewiger Begleiter in meiner Heimatstadt, welcher scheinbar unsterblich war und nicht zu altern schien. Ein weiteres Phänomen war, dass er mindestens an zwei Orten gleichzeitig sein konnte. Sowohl am Brunnen der Lebensfreude als auch am alten Strom in Warnemünde. Wie schade, eine Ära geht zu Ende.„

Zanny Maschke denkt an einen besonderen Moment zurück: “Einmal hatte ich die große Ehre, in einem Imbiss neben dir sitzen zu können. Diesen Moment werde ich für immer in Erinnerung behalten. Deine Ruhe, du wirktest so, so zufrieden und ausgeglichen.„

Auf seinen nächsten großen Auftritt hatte sich Lotte Bodi gefreut: “Es wäre zu schön gewesen, ihn am 01.09. mit Marteria im Ostseestadion zu sehen.„

Dass Michael Tryanowski schon über viele Generationen und weit über Rostocks Grenzen hinaus bekannt war, zeigen diese Zuschriften:

Marcus Weiß meldete sich mit diesen Worten: “Eine Legende, die jeder kannte in Rostock und selbst ich als Sachse. Wenn ich zu Besuch war, war es Pflicht, bei ihm vorbei zu schauen.

Meli Renkel schreibt aus der Schweiz: „Jedes Mal, wenn wir in Rostock waren, hat er uns mit seiner Musik bezaubert und uns ein Lächeln im Gesicht verbreitet.“

Stefan De Rossi sagt: „Den kenne ich auch noch. In den 80ern und Anfang der 90er oft gesehen. Erinnerungen kochen hoch! Macht einen doch irgendwie traurig!“

Und Markus Strosny schreibt: Auch wenn es lange her ist, vergessen habe ich dich nie! Deine Musik, dein Lächeln, die Freude, die du uns Kindern früher gegeben hast! Unzählige male hab ich Dich spielen gehört! Das erste mal mit fünf und zuletzt mit 27 Jahren.„

Katrin Jordan meint: “Wir haben ihn schon lange in der Stadt vermisst, auch meine Tochter fragte immer wieder nach Spiele-Opa."

Eine kleine Bronzestatue im Rostocker Hof und einen Eintrag ins Ehrenbuch hat der Spielmann-Opa bereits erhalten. Einige OZ-Leser fordern, dass Tryanowski von der Stadt Rostock zusätzlich geehrt wird.

Heiko Doeffinger meint: „Es sollte eine Straße seinen Namen tragen.“

Oliver Jundel schreibt: „Ich hoffe, die Stadt Rostock lässt sich was Schönes einfallen, um ihn zu ehren! Ich rede nicht von einem Denkmal, aber eine Gedenktafel oder eine Gehwegplatte in der Kröpi hätte er sich schon verdient. Er war ein Gesicht der Stadt.“

Maik Prehn findet: „Ich hoffe, die Stadt lässt uns an den Mann noch lange erinnern.“

Auch die Rostocker CDU meldete sich zu Wort: „Sehr traurig! Wir verneigen uns vor einem großen Mecklenburger und schlagen die Benennung einer Straße oder eines Platzes nach ihm vor!“

Wie sollte die Stadt Rostock den Spielmann-Opa ehren?

Bürger und Politik fordern eine besondere Ehrung für den verstorbenen Straßenmusiker Michael Tryanowski.

Ergebnis ansehen
Diese Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.
Wie sollte die Stadt Rostock den Spielmann-Opa ehren?
So haben unsere Leser abgestimmt
Diese Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.
 

Rob