Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock So schön war das 26. Stromfest in Warnemünde
Mecklenburg Rostock So schön war das 26. Stromfest in Warnemünde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:53 08.09.2019
Die Kinder des ukrainischen Kinder- und Jugendtanzensembles "Ros" tanzen als Strauße verkleidet zu Musik von Johann Strauss. Mit ihrem Auftritt sammeln sie Geld für kranke Kinder in ihrer Heimat. Quelle: Susanne Gidzinski
Anzeige
Rostock

Mit lauter Musik, schwungvollen Tanzeinlagen, bunten Drachen und einer belebten Bummelmeile wurde am Wochenende die Sommersaison in Warnemünde verabschiedet. Das traditionelle Stromfest ist seit Jahren sowohl für viele Rostocker, als auch Touristen eine beliebte Veranstaltung, die sie sich nicht entgehen lassen wollen. „Man merkt, dass sich die Organisatoren jedes Mal viel Mühe gegeben. Das Fest vereint Tradition und Moderne und gehört zum Ostseebad dazu“, finden Marina und Holger Löttke. Die beiden Rostocker fieberten am Samstagnachmittag gemeinsam der Feuershow entgegen.

Drachenfest für Groß und Klein

Mit einer Zuckerwatte in der einen und einem selbst gebastelten Fächer in der anderen Hand spazierte Mia-Lena am Alten Strom entlang. Zusammen mit ihren Eltern Anne und Jörn Schneider wollte sich die Sechsjährige das Drachenfest am Strand unterhalb des Teepotts anschauen. Die zahlreichen bunten Flugobjekte hatte sie bereits aus der Ferne erblickt. „Das sieht schön aus – vor allem die Echse“, sagte die Schülerin aufgeregt. Es ist nicht das erste Mal gewesen, dass die kleine Familie aus Schwerin das Stromfest besucht hat. „Wir schauen jedes Jahr vorbei. Es herrscht immer gute Stimmung und die Stände Am Strom sind süß“, berichtete Mama Schneider.

Tanzen und backen für den guten Zweck

Während sich die Bummelmeile am Samstagvormittag langsam füllte, versammelten sich am Leuchtturm bereits hunderte Besucher. Gespannt schauten sie dem ukrainischen Kinder- und Jugendtanzensemble „Ros“ zu. Mit verrückten Kostümen und ihren einstudierten Choreografien begeisterten sie die Massen. „Tolle Aufführung“, schwärmte Heide Reinhold. Die 71-Jährige hätte am liebsten selbst die Tanzfläche gestürmt. Vor allem aber gefiel ihr, dass die gesammelten Spenden kranken Kindern in der Ukraine zu Gute kommen sollen. „Das unterstützt man doch gerne.“

Ebenfalls einem guten Zweck diente der Kuchenbasar des gemeinnützigen Vereins für Warnemünde. Dieser war nach Aussage der Veranstalter genauso erfolgreich, wie das Stromfest selbst. „Besser geht es nicht. Wir haben in diesem Jahr ein kleines aber feines maritimes Fest gefeiert“, sagt Büroleiterin Ingeborg Regenthal. „Die Gäste waren alle freundlich und das Angebot wurde gut angenommen.“ Besonders beliebt sei die Feuershow am Samstagabend gewesen. Aber auch die Shantychöre und die Malstraße für Kinder waren wahre Besuchermagneten.

Lesen Sie auch:

Drachen und Feuershow zum 26. Stromfest in Warnemünde

Von Susanne Gidzinski

In einer Bildergalerie zeigt die OZ historische und neue Aufnahmen von markanten Gebäuden aus Mecklenburg und erzählt ihre Geschichte. Teil 2: das Schabbellhaus in Wismar, das Rostocker Telegrafenamt, Villa Baltic in Kühlungsborn und das Museums- und Vereinshaus Grevesmühlen.

09.09.2019

Fieser Magen-Darm-Virus oder doch eine Lebensmittelvergiftung? 20 Schüler der Warnemünder Ecolea-Schule sind in einer Jugendherberge in Brandenburg rätselhaft erkrankt. Die Klassenfahrt wurde abgebrochen, auch in Rostock werden Schutzmaßnahmen ergriffen.

07.09.2019

Rostock ist und bleibt die Wachstumsregion in MV. Doch weil die Stadt in den vergangenen Jahren zu wenig Bauland für Familien ausgewiesen hat, ziehen junge Leute weg und die Preise explodieren. Aus dem Ospa-Immobilienreport geht nun hervor, wo Bauen und Kaufen besonders kostspielig sind.

07.09.2019