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Rostock Spiel rückte in den Hintergrund
Mecklenburg Rostock Spiel rückte in den Hintergrund
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02:30 28.04.2014
RFC-Stürmer Maik Wießmann (l.) behauptet den Ball. Quelle: Ronny Susa
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RostockFußball-Verbandsliga: Rostocker FC — Grimmener SV 1:2 (1:1). Für den RFC war das Sportliche am Sonnabend Nebensache. In der Nacht war das Vereinsgebäude mit Grafitti besprüht worden. „Der Inhalt dieser Parolen bot keinen Platz für Toleranz. Meine Spieler wollten nicht antreten. Die Vorzeichen waren schlecht, weiter möchte ich mich dazu nicht äußern“, sagte ein fassungsloser RFC-Coach Jan Kistenmacher ohne näher auf den Inhalt der Schmiererei einzugehen.

„Das Ziel war offensichtlich die Verunglimpfung der Bundeswehr als Sponsorenpartner und die Diskreditierung des Vereines“, ließen die RFC-Verantwortlichen auf der Internetseite des Vereins verlauten.

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„Diese extremistische Art und Weise der Auseinandersetzung mit einem Thema hat beim RFC nichts zu suchen. Wir distanzieren uns auf das Schärfste von den Straftätern“, betonte der Vorstandsvorsitzende Nils Greese.

Fußball wurde auch gespielt. Die Hausherren erwischten einen guten Start. Bereits nach vier Minuten brachte Thomas Ehlert, nach schöner Vorarbeit von Maik Wießmann, sein Team in Front. Rostock war besser, ließ sich jedoch nach einer knappen Viertelstunde das Heft aus der Hand nehmen.

In der 20. Minute traf Grimmens Kapitän Stephan Rambow zum Ausgleich. Und noch vor der Pause hätten die Gäste in Führung gehen können. Doch es dauerte bis zur 69. Spielminute, ehe Oliver Bollhagen die erste Heimniederlage des RFC im Jahr 2014 besiegelte.

FSV BentwischMSV Pampow 1:2 (0:2). Bentwisch verpasste die Chance, sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Bereits nach zwei Minuten klingelte es im Kasten. „Da waren wir nicht aufmerksam. Im Anschluss kamen wir gut in die Partie“, sagte FSV-Trainer Enrico Neitzel. In die gute Phase der Bentwischer hinein, zeigte der Schiedsrichter kurz vorm Halbzeitpfiff auf den Punkt, Foulelfmeter für Pampow. Die Gäste verwandelten sicher und verwalteten im zweiten Abschnitt die Führung. Bentwisch blieb engagiert, kam aber nur zum Anschlusstreffer durch einen verwandelten Handelfmeter von Christopher Kaminski (89.).

FC Mecklenburg SchwerinSievershäger SV 5:1 (3:1). Die Generalprobe für das Landespokalfinale am Mittwoch ging für den SSV in die Hose. Trainer Jens Hillringhaus schonte mehrere Stammkräfte und gab jungen Spielern Einsatzzeit. Die frühe Führung durch Danny Passehl (10.) drehten die Gastgeber vor der Pause. Schwerins vierfacher Torschütze Christopher Schmandt (21., 25., 32., 77.) erschoss den SSV fast im Alleingang.

SV Waren — SV Pastow 5:3 (2:0). Pastow hatte sich viel vorgenommen, kehrte jedoch mit leeren Händen vom Tabellenführer zurück. Nach dem 0:4 (63.) verkürzte der SVP durch Carsten Schmidt (64.) und Erik Waterstraat (67.) auf 2:4. Aber mit dem 5:2 (85.) entschied Waren die Partie. „In der zweiten Hälfte haben wir eine gute Leistung geboten“, war Pastow-Trainer Andreas Seering dennoch zufrieden.

• Internet:

www.oz-sportbuzzer

Statistik
Rostocker FC: Brencic — Ben-Cadi (63. Kambs), Meschter, Haase, Kirschnik, Wießmann, Henning, Dos Santos, Ehlert, Schleese, Rosenkranz.

Sievershäger SV: Lange — Jürgens, Reimann, Passehl, Steinleger (74. Steinleger), Azanguim Kemjio, Schmitt, Wahl, Truong Hung (24. Reihs), Bullerjahn, Meß.

FSV Bentwisch: Kirsch — Körting, Kaminski, Schlettwein, Leutert (69. Knaak), Johl, Schröpfer, Haase (55. Tu Duong), Vogt, Vu Minh, Lüth.

SV Pastow: Zimmermann — Patzenhauer (75. Brzezinski), Ernst, St. Seering, Donner, Stroteich (80. T. Weinkauf), Schmidt, J.-E. Weinkauf, Hickstein, Gritzan, Waterstraat (90. Strelow)



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