Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport Rostock SV  Warnemünde will zurück in die Erfolgsspur
Mecklenburg Rostock Sport Rostock SV  Warnemünde will zurück in die Erfolgsspur
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:00 07.03.2019
Ole Ernst steht als Zuspieler oft im Mittelpunkt.
Ole Ernst steht als Zuspieler oft im Mittelpunkt. Quelle: FOTO: Tommy Bastian
Anzeige
Rostock

Ole Ernst schaut lieber nach vorn als zurück. „Ich mag es, für etwas zu arbeiten und zu trainieren, was mir gefällt und mit der Mannschaft zu agieren. Das ist beim Volleyball so“, meint der Bundeshauptstädter, der einst beim Berliner  TSC zu der Sportart fand. Zuvor hatte er Tennis und eine Zeit lang beide ­Spiele nebeneinander gespielt. Als die Sportschule rief, musste er sich allerdings entscheiden und blieb beim Volleyball. Dort möchte der Zweitliga-Spieler des SV  Warnemünde weiter durchstarten, sich verbessern und mit dem Team wieder für Furore sorgen. Am liebsten schon am Sonnabend (18.30  Uhr) gegen den Tabellenletzten DJK  Delbrück.

Zuletzt mussten die Warnemünder den ein oder anderen Rückschlag einstecken. Es setzte vier Niederlagen in Folge. Die Leichtigkeit der Hinrunde fehlt. Im Saisonendspurt wollen sich die Ostseestädter noch einmal steigern, besonders in den beiden verbleibenden Heimspielen in der Ospa-Arena. Dort empfangen die Rostocker zunächst die DJK  Delbrück, die vier Spieltage vor Schluss bereits 14  Zähler Rückstand auf den ersten Nicht­abstiegsplatz hat und quasi als ­Absteiger feststeht. Weil sie eine Partie weniger ausgetragen hat, besteht allerdings theoretisch noch die Chance, doch noch drinzubleiben.

Teammanager Michael Stark bleibt trotz des 2:3 des SV  Warnemünde jüngst beim Vorletzten TV  Baden optimistisch. „Wir wollen unseren Platz im Mittelfeld der Liga festigen. Vielleicht geht es ja sogar noch etwas nach oben“, meint der Rostocker und fordert ­alle Volleyball-Fans aus der Hansestadt und Umgebung auf: „Kommt am Samstag zahlreich in unsere Arena!“

Einer, der dort besonders gefragt sein wird, ist Ole Ernst. Der 27-Jährige, der einst schon in Berlin und Leipzig in der 2.  Bundesliga gespielt hat, soll als Führungsspieler vorangehen. Ernst kam zum Studium nach Rostock und steuert mittlerweile als Zuspieler die Angriffe der Warnemünder. Er ist in beinahe jeden Spielzug involviert und entscheidet, wie seine Mannschaft zum Punkt kommen soll. „Wenn du als Zuspieler keinen guten Tag hast, dann machst du es deinen Mitspielern schwierig. Deshalb musst du liefern“, betont er. Ernst mag es, wenn es in der Halle laut wird und die Zuschauer für Stimmung sorgen. Deshalb hofft auch er auf viele Fans, die ihr Team nach vorn peitschen werden.

Der SV  Warnemünde belegt mit 27  Punkten aus 18  Partien den siebten Tabellenrang in der 2.  Bundesliga Nord. Spitzenreiter CV  Mitteldeutschland (43) und der SV  Lindow-Gransee (41) sind der Konkurrenz enteilt. Allerdings ist der Sprung auf Platz drei noch drin, denn der Rückstand auf den FC  Schüttorf  beträgt nur vier Zähler. Dagegen beträgt der Vorsprung der Warnemünder vor dem ersten Abstiegsrang beruhigende neun Punkte.

Tommy Bastian