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Rostock Staatsanwaltschaft prüft Haftbefehl gegen Mutter von totem Säugling
Mecklenburg Rostock Staatsanwaltschaft prüft Haftbefehl gegen Mutter von totem Säugling
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10:13 27.05.2019
Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Haftbefehl gegen die Mutter des Babys beantragt wird. Quelle: Stefan Tretropp
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Rostock

Zwei Tage nach dem Fund eines toten Säuglings in Rostock-Lichtenhagen prüft die Staatsanwaltschaft, ob Haftbefehl gegen die Mutter des Babys beantragt wird. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag sagte, hängt das Ergebnis der Prüfung stark von den Erkenntnissen der Obduktion des Leichnams ab, die ebenfalls für Montag erwartet werden. So sei noch nicht eindeutig geklärt, ob das Kind bei der Geburt gelebt hat. Eine zufällig vorbeikommende Frau hatte das leblose Baby am Samstag an einer Straße im Nordwesten Rostocks gefunden. Ein Notarzt stellte den Tod fest.

Eine Frau hat am Sonnabend im Stadtteil Lichtenhagen ein lebloses Baby gefunden. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe und sucht Zeugen.

Tatverdächtige festgenommen

Am Sonntag wurde aufgrund von Ermittlungen und Zeugenaussagen eine Tatverdächtige festgenommen, die in dem Stadtteil wohnen soll. Die 26-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler die Mutter des Babys und wurde zunächst in eine Klinik gebracht, wo sie medizinisch versorgt und untersucht werden sollte. Die Ermittler wollten die Frau auch zu den Umständen der Geburt befragen.

Blutspuren auf Tischtennisplatte

Unweit des Fundorts erinnern Kerzen und Plüschtiere an den Vorfall, die Anwohner aufgestellt hatten. Die Spurensicherung untersuchte auch eine Fläche an einer steinernen Tischtennisplatte auf einem Spielplatz, etwa 200 Meter vom Fundort entfernt. Dort sollen sich Blutspuren befunden haben, die mit dem Vorfall zu tun gehabt haben könnten.

RND/dpa

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