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Rostock Stelen am Uniplatz als Infopunkt und Wegweiser
Mecklenburg Rostock Stelen am Uniplatz als Infopunkt und Wegweiser
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18:53 17.06.2019
Steffen Stuth (Leiter Kulturhistorisches Museum), Uwe Sander (Leiter Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau des Betriebs für Bau und Liegenschaften MV) und Michael Vogt (Pressesprecher der Universität) haben das Stelen-Projekt gemeinsam angeschoben (v.l). Quelle: Dana Frohbös
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Stadtmitte

Sie sollen das Kulturhistorische Museum und den Uniplatz optisch und auch inhaltlich miteinander verbinden. Das sagt Steffen Stuth, Leiter des Kulturhistorischen Museums in Rostock, über die zehn Stelen, die nun den Uniplatz zieren. Am Montagnachmittag wurden die drei Meter hohen Wegweiser eingeweiht.

Die Stelen wurden anlässlich des 600-jährigen Unijubiläums aufgebaut: Sie weisen auf eine Ausstellung hin, die das Kulturhistorische Museum unter dem Motto „Menschen. Wissen. Lebenswege“ zusammengestellt hat. „Darin zeigen wir, wie die Stadt in 600 Jahren gewachsen ist“, sagt Steffen Stuth.

Uni prägte das Stadtbild

Und daran hat die Universität, die 1419 gegründet wurde, einen erheblichen Anteil. Die Stelen, von denen sechs am Uni-Platz und vier auf dem Weg zum Klostergarten stehen, dokumentieren, wie die Universität die Stadt baulich prägt. Sie enthalten nicht nur Infos zu den wichtigen Gebäuden der Universität, sondern sollen vor allem auf die Ausstellungen im Museum und in der Schatzkammer im Hauptgebäude der Uni aufmerksam machen. Sie laden Besucher und Touristen zu einem Rundgang ein.

Zehn Tafeln sollen über die Geschichte der Uni informieren und auf eine dazu passende Ausstellung aufmerksam machen. Und sobald das Jubiläum vorbei ist, werden die Stelen in die Südstadt verlagert, um dort einen neuen Zweck zu erfüllen.

Die Stelen seien bereits jetzt ein echter Eye-Catcher, sagt Uwe Sander. Er ist Leiter im Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau des Betriebs für Bau und Liegenschaften MV, der die Stelen finanziert hat. „Die Leute bleiben hier stehen.“ Das bestätigt auch Steffen Stuth, der den Uniplatz von seiner Arbeitsstelle täglich im Blick hat. Auf Englisch sind die Informationen allerdings nicht aufgedruckt. „Aber es gibt ja inzwischen Apps, die das übersetzen können.“

Die Ausstellung wird am 21. Juni eröffnet. Bis zum 30. November zeigt sie die mehr als 200 000 Menschen, die in den vergangenen Jahrhunderten und bis heute an der Rostocker Uni gelernt, gelehrt und gearbeitet haben.

Gescheite Nachnutzung

Und auch danach werden die Stelen weiterhin einen Zweck erfüllen. Dazu müssen sie allerdings zum Campus in die Südstadt umziehen. „Sie werden alle umfoliert und dann als Wegweiser vorm Institutsgebäude stehen“, sagt Uwe Sander. „Das ist nachhaltige Nutzung.“

Dana Frohbös

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