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Rostock Streit vor Gericht: Wer verkauft den „echten“ Rostock-Fisch?
Mecklenburg Rostock Streit vor Gericht: Wer verkauft den „echten“ Rostock-Fisch?
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10:47 17.10.2015
Unternehmer Philipp Weber (links) will der Balticshirt GmbH verbieten lassen, T-Shirts mit einem Rostock-Fisch-Logo zu vertreiben (Im Bild von Felix Klebba präsentiert). Quelle: Ove Arscholl (montage)
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Rostock

Der Streit um den sogenannten Rostockfisch landet wohl bald vor Gericht. Jung-Unternehmer Philipp Weber will der Balticshirt Merchandise & Brands GmbH verbieten lassen, T-Shirts, Taschen und Schlüsselanhänger mit einem Fisch-Design zu verkaufen. „Ich sehe eine Verwechslungsgefahr“, sagt Weber.

Der Rostocker beantragte bereits eine einstweilige Verfügung gegen Balticshirt, hat diese aber inzwischen zurückgezogen. „Die Erfolgsaussichten waren zu gering“, sagt der 29-Jährige. Für ein Hauptverfahren vor dem Landgericht Rostock sehe er nun bessere Chancen.

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Als Student entwarf Weber eine Gräte, deren Elemente den Namen Rostock ergeben. Das Logo verkauft er seit Mitte 2014 auf verschiedenen Artikeln weltweit. Doch auch auf den Produkten der Balticshirt GmbH ist ein Rostockschriftzug als Fisch zu sehen. „Wir haben aber keine Gräte sondern Buchstaben. Ich sehe keine Verwechslungsgefahr“, sagt Sven Krukau. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Balticshirt GmbH.



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