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Rostock Warnemünde: Puhdys-Legende beim Turmleuchten verletzt
Mecklenburg Rostock

Sturz nach Auftritt: Puhdys-Legende Quaster bei Warnemünder Turmleuchten verletzt

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11:07 02.01.2020
Kurz vor der Show zum Turmleuchten war Quaster gut drauf, posierte mit Jürgen Karney (Mitte) und "der Schatten". Quelle: Claudia Labude-Gericke
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Warnemünde

Mehr als 80 000 Menschen haben der Puhdys-Legende Dieter „Quaster“ Hertrampf am Neujahrstag beim 21. Warnemünder Turmleuchten zugejubelt. Doch dann ein Zwischenfall: „Beim Abgang von der Bühne stürzt Quaster schwer. Er war benommen. Wir mussten Notsanitäter alarmieren“, so Augenzeuge Jürgen Karney gegenüber der Bild-Zeitung.

Notfall-Versorgung im Krankenwagen

„Die Mediziner stellten eine relativ große Platzwunde am Kopf fest. Aus der lief viel Blut“, sagte Karney weiter. Im Krankenwagen wurde die Verletzung noch vor Ort versorgt. In die Klinik musste Quaster nicht. Allerdings durfte der Puhdys-Gitarrist nicht alleine nach Berlin zurück. Ehefrau Liane hätte ihn anschließend nach Berlin zurückgebracht, so Karney.

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Alle Bilder vom Warnemünder Turmleuchten 2020

Rund 80 000 Besucher haben das 21. Warnemünder Turmleuchten verfolgt. Der spektakuläre Jahresauftakt mit Licht- und Lasershow, Feuerwerk und Musik stand diesmal unter dem Motto „Schicksal“.

Nächster Auftritt am 17. Januar in Güstrow geplant

Im Vorfeld des Turmleuchtens war Quaster guter Stimmung. Gegenüber der Ostsee-Zeitung kündigte er seinen nächsten Auftritt an. Am 17. Januar will er mit seinem biografischen Programm „Ich bereue nichts“ in Güstrow auf der Bühne stehen. „Ich nehme die Zuhörer mit auf eine musikalische Zeitreise“, so Quaster mit Blick auf die Show.

Auftritt mit „ältester Boyband der Welt“

In Warnemünde war er am Mittwoch Teil der nach eigenen Aussagen „ältesten gecasteten Boyband der Welt“: Jürgen Matkowitz, früher Bandmitglied von Prinzip, holt sich dafür neben Quaster auch Dietmar Ränker (Berluc) und den Sänger Rollo an die Seite. Zusammen sangen und spielten sie einen Song, den Matkowitz extra für das Turmleuchten komponiert hatte. Veranstalterin Martina Hildebrandt wollte sich auf Nachfrage nicht zum Vorfall äußern.

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Von Claudia Labude-Gericke

Vergangenes Jahr hatte der Sturm das Turmleuchten quasi abgeblasen. Doch 2020 ging alles glatt: Mehr als 80 000 Besucher ließen sich von der Licht-, Laser- und Feuerwerksshow am Fuße des Warnemünder Wahrzeichens verzaubern.

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