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Rostock Tagespflege für Senioren in Rostock: Nostalgie, Haustiere und ganz viel Glück
Mecklenburg Rostock Tagespflege für Senioren in Rostock: Nostalgie, Haustiere und ganz viel Glück
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20:37 11.11.2019
Gemeinsam macht es einfach mehr Spaß: Sonja Borgwardt (89) kocht mit Sabine Fischer das Mittagessen. Quelle: Katharina Ahlers
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Rostock

Ein Ruhe- und Schlafraum, ein großes Wohnzimmer, eine Küche mit viel Platz für gemeinsames Zubereiten und Essen von Mahlzeiten und ein Therapieraum für Spiele, Gespräche oder eine Zeitungsschau: Die Tagespflegeeinrichtung „Zum Glück“ in der Rostocker Südstadt bietet täglich Platz für bis zu 30 Tagesgäste. „Unser größter Fokus liegt darauf, die Leute nicht vereinsamen zu lassen und sie zu beschäftigen“, sagt Inhaber und Pflegedienstleister Felix Burde. „Viele leben allein, sind nicht mehr mobil und isoliert. Hier haben sie eine Gemeinschaft und können sogar Freundschaften schließen.“

Mischlingsrüde „Theo“ unterhält Senioren

Pflegefachkraft Lisa Timm hat Hund Theo auf dem Schoß. Quelle: Katharina Ahlers

Familiäre Atmosphäre

Nostalgisch können viele Tagesgäste im „Raum der Erinnerung“ werden – dieser ist eingerichtet mit alten Möbeln, altem Geschirr und alten Bildern. Der Pflegedienstleiter betont, dass eine familiäre und heimische Atmosphäre wichtig ist. „Wir distanzieren uns von der Vorstellung eines Altenheims oder Krankenhauses“, sagt er. „Aber natürlich darf man nicht vergessen, dass die Tagesgäste alle entweder körperliche oder geistige Einschränkungen haben. Wir können hier auch pflegende Maßnahmen durchführen.“ So sind die Räumlichkeiten barrierefrei, auf Wunsch organisiert das Team zusätzliche Leistungen wie Physiotherapie.

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24 Gäste pro Tag

Durchschnittlich 24 Besucher hat die Tagespflege täglich von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr. Die 65- bis 99-Jährigen kommen entweder zu Fuß oder werden vom privaten Fahrdienst der Einrichtung abgeholt. „Unserer ältester Gast ist bis vor Kurzem sogar noch selbstständig hergekommen“, sagt Marion Burde anerkennend. „90 Prozent der Klientel wohnt in der Südstadt. Die Leute wollen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben.“ Und so treffen sich in der Tagespflege oft auch ehemalige Arbeitskollegen, Frauen, deren Männer zusammengearbeitet haben, oder Gartennachbarn.

2017 wurde das Einzelunternehmen eröffnet. „Das Schönste ist, dass wir, unabhängig von irgendeinem Verband, als Familie selbstständig unsere Vorstellungen von Pflege verwirklichen können“, sagt Felix Burde.

Von Katharina Ahlers

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