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Rostock Toter Metalldieb: Leiche soll obduziert werden
Mecklenburg Rostock Toter Metalldieb: Leiche soll obduziert werden
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12:10 27.10.2018
Metalldieb stirbt durch Stromschlag in Baucontainer von Windkraftanlage in Dummerstorf. Quelle: Stefan Tretropp
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Dummerstorf

Nach dem Tod eines Einbrechers auf dem Gelände einer Windkraftanlage bei Rostock hat die Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Sie solle klären, woran der 23-Jährige genau starb, sagte ein Polizeisprecher am Sonnabend in Güstrow. Der Mann aus dem Kreis Vorpommern-Greifswald war in der Nacht zum Donnerstag mit einem Komplizen in einen Container mit elektrischen Anlagen eingestiegen, der zu dem Windpark bei Dummerstorf gehört.

Ein Einbruch im Landkreis Rostock ging mächtig schief. Ein Mann kam bei dem Versuch in einen Baucontainer einzubrechen ums Leben. Ermittler vermuten einen Stromschlag als Todesursache.

Beide Männer seien dabei gewesen, Metallteile abzubauen, sagte der Sprecher. Bei der Demontage könne es dann zu einem Stromschlag gekommen sein. Der ebenfalls 23 Jahre alte Komplize des Getöteten hatte am frühen Morgen die Rettungskräfte alarmiert, die aber nicht mehr helfen konnten. Die Elektroanlage auf einem Feld an der Bundesstraße 103 und unweit der Autobahn 20 zwischen Rostock und Stralsund ist mit großen Warnzeichen gekennzeichnet, hieß es.

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dpa/RND

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