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Rostock Tödliche Keime in der Ostsee: Urlauber stirbt an Infektion
Mecklenburg Rostock Tödliche Keime in der Ostsee: Urlauber stirbt an Infektion
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07:36 30.08.2014
Das Bakterium Vibrio vulnificus kommt im küstennahen Meer- und Brackwasser vor, bei mehr als 20 Grad vermehrt es sich schnell. Quelle: Archiv
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Rostock

Mindestens ein Urlauber ist in diesem Jahr nach dem Baden in der Ostsee an einer Vibrionen-Infektion gestorben. Das bestätigt das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus). Insgesamt seien in Mecklenburg-Vorpommern sechs Erkrankungen gemeldet worden. Ein 73-Jähriger aus Baden-Württemberg lag drei Wochen im Koma und könnte ein Bein verlieren.

Zuletzt gab es im Jahr 2010 zwei Todesfälle.

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Der Keim vermehren sich nach Angaben der Experten in der Ostsee rasant, wenn das Wasser wärmer als 20 Grad ist. Durch offene Wunden, wie Abschürfungen oder Risse, dringen die Bakterien in den Körper ein. Zur Risikogruppe gehören Ältere und Menschen mit chronischen Leiden, wie Lebererkrankungen, Alkoholabhängigkeit oder Diabetes.



OZ