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Mecklenburg Rostock Uni Rostock hat nicht genügend Wohnungen für Studenten
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20:15 21.09.2019
Studenten finden kaum bezahlbaren Wohnraum in Rostock – sie pendeln teilweise von Wismar bis zur Uni. Quelle: OVE ARSCHOLL
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Rostock

Während in den Urlaubsorten vor allem Quartier für Saisonkräfte fehlen, hat Rostock ganzjährig ein Problem: „Schon jetzt müssen Studenten nach Güstrow oder Wismar ausweichen, zur Uni pendeln“, sagt Linken-Fraktionschefin Eva-Maria Kröger.

Das Studentenwerk hat längst nicht mehr für jeden angehenden Akademiker eine Bleibe, baut deshalb direkt in Uni-Nähe ein neues Wohnheim an der Ulmenstraße. Doch auch das wird nicht reichen: Die Bürgerschaft, so fordern es die Linken, soll deshalb nun die Stadtverwaltung beauftragten, weitere Wohnheime zu bauen – nicht nur, aber auch für Studenten.

Auch Werftarbeiter betroffen

Auch eine andere Gruppe von „Einwohnern auf Zeit“ bereitet der Hansestadt Kopfzerbrechen: Die Werften boomen. Ein Großteil der Arbeiten erledigen aber Zulieferer – und deren Arbeiter kommen immer nur für wenige Wochen in der Stadt.

Die Düsseldorfer Firma Phereculus – spezialisiert auf Korrosionsschutz – hat deshalb in Rostock ein ganzes Gebäudeensemble gekauft, will es als Wohnheim für seine Mitarbeiter im „Werft-Einsatz“ herrichten. Die Konsequenz: Das Elbotel muss dafür weichen, 35 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Quartiere für Azubis und Studenten, aber auch für Monteure bietet bereits die städtische Wohnungsgesellschaft Wiro – mit dem „Wirotel“. Auch in Lütten Klein soll ein Hotel für Arbeiter entstehen.

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Von Andreas Meyer

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