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Rostock Unter Tränen: Sven Stürmer sagt bis bald
Mecklenburg Rostock Unter Tränen: Sven Stürmer sagt bis bald
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15:22 16.04.2019
Traurig beim Abschied: Sven Stürmer Quelle: Rajko Grawert
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Rostock

Ein Punkt erkämpft, mehr Tränen vergossen und etliche Enttäuschungen erlebt, aber auch ganz viel Sympathie gewonnen. Das ist das schnelle Saisonfazit des TSV Rostock Süd. Das Abenteuer Tischtennis-Regionalliga mit nur einem Remis aus 18 Spielen endete für Kapitän Mathias Wähner nach nur einer Saison mit einer „gewissen Erleichterung“, allerdings ohne das erhoffte „kleine Happy End“ und einen Sieg zum Saison­abschluss.

Wähner & Co. gaben am Wochenende zwar noch einmal alles, aber „am Ende war es wie immer“, brachte es der Rostocker Chris Rehberg auf den Punkt. Gegen den TSV Bargteheide (4:9) und die Sportfreunde Oesede (5:9) stand es bis zur Spielmitte 4:5 bzw. 5:4. Danach schwanden die Hoffnungen auf einen Punktgewinn oder gar den historischen ersten Sieg sukzessive. „Du spielst und spielst und spielst – und verlierst doch“, meinte der Linkshänder, der wie die beiden Polen Daniel Jokiel und Tomasz Rakowski den Rostockern trotz des Abstiegs in die Oberliga treu bleiben wird. Rakowski bewies einmal mehr seine Klasse, gewann drei von vier Einzeln sowie beide Doppel zusammen mit Sven Stürmer.

Seinen vielleicht letzten Auftritt könnte der 18-jährige Til Puhlmann im TSV-Dress gemacht haben. „Ich werde in Dresden studieren und vielleicht mal einspringen, wenn Not am Mann ist und wenn ich dort keinen Verein finde“, erzählte der Abiturient. Mit Jarno Dümmer hat aber schon ein anderes Top-Talent „einen festen Platz bei uns“, sagt Mathias Wähner über den 16-Jährigen, der gegen Bargteheides Luca Meder seinen Premierensieg feierte. Damit hat der TSV Süd sein Team für die nächste Saison fast voll.

Sven Stürmer wird dann nicht mehr für den TSV  Rostock Süd aufschlagen. Der 33-jährige Routinier wird fortan für den SV  Siek auf Punktejagd gehen. Seine Teamkameraden verabschiedeten ihn am Sonntag vor dem letzten Punktspiel gegen die Sportfreunde Oesede.

„Ich bin mir sehr sicher, dass es nur ein Abschied auf Zeit wird“, meinte Stürmer unter Tränen. Er ist der erfolgreichste Spieler der vergangenen Jahre bei den Ostseestädtern. „Die Tür für Sven bleibt immer auf“, verabschiedete Sparten­leiter Ulrich Creuznacher einen „wichtigen Mitdenker und Mitstreiter im Verein“ in Richtung Schleswig-Holstein.

Claus Kreutz

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