Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Unternehmerpräsident nennt Mindestlohn „irrsinnig“
Mecklenburg Rostock Unternehmerpräsident nennt Mindestlohn „irrsinnig“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:58 07.01.2015
Thomas Lambusch, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für MV (VUMV), hat auf Grundlage einer Branchenbefragung eine denkbar schlechte Prognose für das Geschäftsjahr 2015 abgegeben.
Thomas Lambusch, Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für MV (VUMV), hat auf Grundlage einer Branchenbefragung eine denkbar schlechte Prognose für das Geschäftsjahr 2015 abgegeben. Quelle: Cornelius Kettler
Anzeige
Rostock

Die Vereinigung der Unternehmensverbände für MV hat auf Grundlage einer Branchenbefragung eine denkbar schlechte Prognose für das Geschäftsjahr 2015 abgegeben. Hauptschuld trügen der Mindestlohn sowie weitere staatliche Regulierungen wie die Rente mit 63.

Der von der rot-schwarzen Bundesregierung mit Beginn dieses Jahres gesetzlich verankerte Mindestlohn von 8,50 Euro sei „komplett irrsinnig“ und ein „Rückschritt in die Steinzeit“, erklärte Verbandspräsident Thomas Lambusch am Dienstag in Schwerin.

Der Rostocker Unternehmer und Präsident der Arbeitgebervereinigung Nordmetall sagte, viele Unternehmer müssten „wieder Stundenzettel schreiben“. Er rechne „mit steigender Bürokratie“. Mindestlohn, Rente mit 63 und Mütterrente seien von den Unternehmen nicht als positive Signale für mehr Wachstum aufgenommen worden.

Rückendeckung kam von der CDU-Landtagsfraktion. Deren Wirtschaftsexperte Wolfgang Waldmüller betonte, man müsse die Sorgen der Wirtschaft ernst nehmen.



Jörg Köpke