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Rostock Unterwegs mit dem Küstenstreifenboot: Wasserschutzpolizei sichert die Warnow
Mecklenburg Rostock Unterwegs mit dem Küstenstreifenboot: Wasserschutzpolizei sichert die Warnow
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19:44 22.11.2019
Die Wasserschutzpolizei in Warnemünde überwacht das Fahrwasser, während der Schiffskörper aus der Werft in Warnemünde ausgedockt wird. Am Steuer des Küstenstreifenbootes „Warnow“ sitzt Polizeihauptkommissar Frank Schmoll (l.), mit an Bord ist auch Polizeihauptkommissar Andreas Wirth (r.). Quelle: Michaela Krohn
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Warnemünde

Schon seit dem Freitagvormittag ist auch die Wasserschutzpolizei in Warnemünde im Einsatz. Ihre Aufgabe ist es vor allem, das Fahrwasser freizuhalten. Nichts soll das komplizierte Ausdocken des gigantischen „Global“-Schiffskörpers stören. Mit drei Booten sichern sie während des gesamten Ausdockens die Warnow vor der Werft ab.

„Eigentlich ist das nichts Besonderes für uns“, sagt Polizeihauptkommissar und Schiffsführer Frank Schmoll, während er das KüstenstreifenbootWarnow“ ruhig vom Liegeplatz im Seehafen bis vor die Werfthalle fährt. Für die Polizisten auf den Booten ist das Alltag. Routiniert gehen er und seine Kollegen den Job an. Zunächst ist nicht viel zu tun. Die Warnow ist vom Wasser aus fast gespenstisch still. „Die Sportboot-Saison ist vorbei, allzu viel Betrieb ist nicht mehr“, sagt Schmoll.

Galerie: Die Polizei im Einsatz

Wasserschutzpolizei Warnemünde im Einsatz beim Ausdocken des „Global“-Schiffskörpers

Als er und seine vier Kollegen an Bord nach wenigen Minuten vom Überseehafen aus bis vor die Werfthalle fahren, zeigen sie sich dann aber doch auch beeindruckt. „So ein großes Schiff sieht man nicht alle Tage“, sagt Schmoll, der seit 2004 bei der Wasserschutzpolizei ist.

Wind darf nicht stärker als mit vier Beaufort wehen

Von der Verkehrszentrale des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes bekommen sie ihren Auftrag. Die Wasserschutzpolizei ist mit dafür verantwortlich, dass die sogenannten Schifffahrtspolizeilichen Auflagen für das komplizierte Ausdocken in Warnemünde eingehalten werden.

Zum Beispiel müssen mindestens sechs Schlepper vor Ort sein und der Wind darf nicht stärker als mit vier Beaufort wehen. Schmoll weiß aber: „Das sind alles Profis, die daran beteiligt sind.“ Und: „Kniffliger wird es für die Kollegen in Wismar werden. Dort ist die Hafeneinfahrt enger.“

Ist der Kasko – der riesige Schiffskörper – am Sonnabend dann vor Wismar angekommen, übernehmen die Beamten der Wasserschutzpolizei in Wismar (die OZ wird berichten).

Die Crew des KüstenstreifenbootesWarnow“ ist etwa 15 bis 20 Mal im Monat im Einsatz – in Hochzeiten wir zur Hanse Sail, Warnemünder Woche oder bei Ein- und Ausfahrten von Kreuzfahrtschiffen auch öfter.

Alles zur „Global Dream“

Mehr zum größten Kreuzfahrtschiff der Welt lesen Sie hier:

Von Michaela Krohn

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