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Rostock Uwe Barten tritt in Elmenhorst/Lichtenhagen an
Mecklenburg Rostock Uwe Barten tritt in Elmenhorst/Lichtenhagen an
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16:56 11.06.2019
Uwe Barten (63) will Bürgermeister in Elmenhorst-Lichtenhagen werden. Quelle: privat
Elmenhorst-Lichtenhagen

Uwe Barten ist ein Lichtenhäger Urgestein. „Unsere Vorfahren waren alle Bauern“, erzählt der 63-Jährige, der am 16. Juni zur Bürgermeister-Stichwahl in der Gemeinde Elmenhorst-Lichtenhagen antritt. Als Einzelbewerber für das Ehrenamt hatte Barten schon bei der Wahl am 26. Mai die anderen drei Kandidaten weit hinter sich gelassen. Der Sachbearbeiter für Telekommunikation bei der Deutschen Bahn hat mit 49,96 Prozent der Stimmen nur knapp die absolute Mehrheit verpasst.

Wahlergebnis war Riesenerfolg

„Dieses Ergebnis ist ein Riesenerfolg für mich“, sagt Barten, der nach 20 Jahren Pause wieder in die Kommunalpolitik einsteigen möchte. Von 1990 bis 1994 war er Mitglied der Gemeindevertretung, von 1994 bis 1999 stellvertretender Bürgermeister. „Dann habe ich beruflich nach Schwerin gewechselt, konnte die gemeindliche Aktivität zeitlich nicht mehr einordnen“, berichtet der Lichtenhäger. Nun sei er für die Kandidatur ermuntert worden, „ich will wieder mitmachen“, sagt Barten. Im Oktober gehe er in den Ruhestand und habe dann auch Zeit für das aufwändige Ehrenamt. Immerhin zählt die Gemeinde heute rund 4000 Einwohner, viermal soviel wie 1990, und ist damit die größte im Amt Warnow-West.

Kein Verfechter der Großgemeinde

Seit einigen Monaten wird die Fusion der Gemeinden Elmenhorst-Lichtenhagen, Admannshagen-Bargeshagen und des Ostseebades Nienhagen diskutiert. „Ich bin kein Verfechter der Großgemeinde“, stellt Barten klar. Er setze in diesem Fall auf einen Bürgerentscheid, den er dann akzeptieren würde.

Mit einem Durchschnittsalter um die 60 Jahre sei die Gemeinde die älteste im Umfeld. „Aber es werden auch jährlich 30 Kinder geboren“, betont der Kandidat, der für junge Familien und insbesondere für „Kinder der Gemeinde, die hier bleiben möchten“ Wohnungsbau ermöglichen möchte. Die Erweiterung der Schule sei angeschoben und müsse unbedingt umgesetzt werden. „Unser größtes Problem ist der Verkehr durch den Ort“, erklärt Barten. Noch 2019 soll Baubeginn für die Umgehungsstraße sein.

Einmal im Jahr Bürgerversammlung

Wichtig ist Barten eine umfassende Information der Bürger. Im vierten Quartal eines jeden Jahres werde er eine Bürgerversammlung anberaumen, außerdem regelmäßige Bürgersprechstunden. „Für einen guten Dorfzusammenhalt sorgen unsere Vereine“, betont Barten, die wolle er nach besten Kräften unterstützen. Selbst tankt er Kraft in Haus und Garten, beim Spiel mit den vier Enkeln und Hansa-Spielen – „ich bin ein großer Fußball-Fan“.

Doris Deutsch

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