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Rostock Verkauf der „Georg Büchner“ bringt nur 90 000 Euro
Mecklenburg Rostock Verkauf der „Georg Büchner“ bringt nur 90 000 Euro
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12:04 31.05.2014
Vor rund einem Jahr: Die letzten Tage der Georg Büchner im Rostocker Stadthafen.
Vor rund einem Jahr: Die letzten Tage der Georg Büchner im Rostocker Stadthafen. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Auch ein Jahr nach dem Untergang der „Georg Büchner“ vor der polnischen Ostseeküste ist die Ursache noch immer nicht geklärt. Seit Monaten wird der Untergang von der maritimen Kammer des Amtsgerichts in Gdynia untersucht. Aber ein Ergebnis gibt es bisher nicht.

Am 30. Mai 2013 ist die „Büchner“ vor der Halbinsel Hel gesunken – auf dem Weg ins litauische Klaipeda.

Rentiert hat sich der Verkauf der „Büchner“ für die Hansestadt nicht. Noch im Februar hatte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) mit 200 000 Euro gerechnet. Am 14. Mai ist dann aber nur ein Betrag von 90 744,19 Euro ausgezahlt worden. Grund: „Nach Verteilung an die Insolvenzgläubiger und Begleichung der Verfahrenskosten sowie der Versteuerung des Guthabens von 195 181,22 Euro“ sei dieser Betrag übriggeblieben, teilt die Pressestelle mit. Das Geld soll für gemeinnützige Zwecke verwendet werden, wofür genau, steht noch nicht fest.



OZ