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Rostock Viele prominente Gäste
Mecklenburg Rostock Viele prominente Gäste
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00:00 14.08.2018
Wismar

Man sieht es dem Steigenberger Hotel Stadt Hamburg am Wismarer Marktplatz nicht an, dass es das älteste Hotel der Hansestadt ist. Hier gab es den „Gasthof mit Logis und Ausspannung“ – also Hotel mit Garage? Die Landwege waren weit und schwierig zu befahren und so benötigte der Reisende an festgelegten Punkten eben eine Herberge und als Service die Betreuung seiner Pferde.

Zander „Himmel und Erde“ mit Blutwurst
Frischer Salat mit Pfifferlingen. FOTOS (2): DETLEF SCHMIDT

Hier wollte am 19. August 1796 Wilhelm von Humboldt übernachten, doch der Zustand des Hauses war damals derart schlecht, dass er das Haus schnell wieder verließ. Einige Jahre später musste sich das gebessert haben, denn 1816 schrieb die Wismarer Zeitung das erste Mal den Hotelnamen „Hotel Stadt Hamburg“. Hier kehrten nun mit Feldmarschall von Blücher, Hoffmann von Fallersleben und Fritz Reuter prominente Gäste ein. Daran hat sich bis heute nichts geändert und die Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur besuchen gerne das Steigenberger Hotel Stadt Hamburg – das ist seit 2000 der neue Hotelname. So kehrten Alt-Bundespräsident Joachim Gauck als Privatperson, Günter Grass oder auch Udo Lindenberg in dieses Hotel ein. Seit 25 Jahren steht das Team dem jährlich größer werdenden Zustrom an Gästen mit ihrem Service und einer anspruchsvollen Küche zur Verfügung. Die frische Küche erfreut sich besonderer Gunst. Ebenso die anspruchsvollen vegetarischen Gerichte. Den Gast erwarten einige Überraschungen in der Speisenkarte, wo alle Gerichte in drei verschiedenen Zubereitungsarten, wie „Mecklenburger Art“ – „Saisonale Art“ – „Weinwirtschaftsart“ angeboten werden. Viel Zuspruch erhält die „Mecklenburger Küche“, denn man will schon wissen, wie es in unserem Land schmeckt. Die Zubereitungszeit für den „Zander auf Mecklenburgische Art“ ist angemessen, zumal der Service, Brot und Olivenöl vor dem Essen mit einem Mecklenburger Bier anbietet.

Das Hotelrestaurant befindet sich in der „Weinwirtschaft“, die eine anspruchsvolle Gastronomie bietet. Natürlich wird hier nicht nur Wein ausgeschenkt, dafür aber eine überaus anspruchsvolle Weinkarte mit Angeboten aus angesehenen Weindestinationen. Gerne berät der Service den Gast über die verschiedenen Sorten zum Essen.

Im alten Gewölbekeller wurde vor 25 Jahren ein Party-Keller eingerichtet, und da durch dieses Haus der schmale Durchgang zur Diebstraße, der zwar seit 1621 nicht mehr begehbar war, aber den kuriosen, jedoch mit einem ernsten historischen Hintergrund, den Namen „Tittentasterstraße“ hatte, nannte man diesen Keller danach. Gerne wird er, wie auch die Veranstaltungsräume, für Familienfeiern genutzt. Das gesamte Hotel ist barrierefrei. Wismars beliebtestes Foto-Objekt, das Straßenschild „Tittentasterstraße“, ist in den letzten Jahren schon zweimal abgeschraubt, doch immer wieder erneuert worden. Wismar mit dem Steigenberger Hotel „Stadt Hamburg“ am Markt ist eben nicht denkbar, wie die „Tittentasterstraße“ immer wieder erneuert wird.

Detlef Schmidt

Störche, Trachten und Biestower Mühle auf Häuschen abgebildet

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