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Rostock Volkstheater kritisiert Fusions-Pläne
Mecklenburg Rostock Volkstheater kritisiert Fusions-Pläne
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18:42 20.03.2013
Bühnen-Verwaltungchef Stefan Rosinski: „Das Modell ist nichts anderes als die geplante Vollfusion der Theater in Schwerin und Rostock.“
Bühnen-Verwaltungchef Stefan Rosinski: „Das Modell ist nichts anderes als die geplante Vollfusion der Theater in Schwerin und Rostock.“ Quelle: Hartmut Klonowski (Archiv)
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Rostock

Der Verwaltungschef des Rostocker Volkstheaters, Stefan Rosinski, hat die Absichtserklärung des Kultusministeriums und der Stadt Schwerin zur Neustrukturierung des Mecklenburgischen Staatstheaters kritisiert. „Das Modell ist nichts anderes als die geplante Vollfusion der Theater in Schwerin und Rostock“, sagte Rosinksi am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Da werde aber eine Fusion beschlossen mit jemandem, der kein ausgeprägtes Interesse daran hat. Letztlich sei Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) gescheitert.

„Wenn es dem Minister nicht gelingt, die wesentlichen Partner eines solchen Projektes an einen Tisch zu bekommen, wie soll das dann erst später laufen?“ Der Stil des Ministers zerstöre die Grundlage für eine produktive und konstruktive Zusammenarbeit, sagte Rosinski. „Das wird die Rostocker darin bestärken, hier einen eigenen Weg zu gehen.“ Wie dieser aussehen wird, müsse sich noch zeigen.

Lesen Sie mehr zum Thema in der Mittwochsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.

dpa