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Volkstheater Bürgerschaft schmettert Theaterfusion ab
Mecklenburg Rostock Volkstheater Bürgerschaft schmettert Theaterfusion ab
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23:48 21.03.2013
Rostock

Wortgefechte zur Zukunft des Rostocker Volkstheaters: Während der Bürgerschaftssitzung am Mittwochabend haben die Kommunalpolitiker beschlossen, eine eigene Absichtserklärung zur künftigen Theaterstruktur anzufertigen. Demnach soll die Eigenständigkeit der Spielstätten in der Hansestadt an oberster Stelle stehen, bei weitreichenden Kooperationen mit Schwerin — aber ohne das Dogma einer Fusion.

Das steht im Gegensatz zum Papier, das Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) vorgelegt hatte. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) soll andererseits beim Land 500 000 Euro Hilfsgelder beantragen, um die drohende Schließung des Theaters im Stadthafen abwenden zu können.

Brodkorbs hatte im Vorfeld der Sitzung angekündigt, dass Rostock keine weiteren finanziellen Hilfen beim laufenden Betrieb und einem etwaigen Theater-Neubau zu erwarten habe, sollte die Bürgerschaft die Absichtserklärung des Landes blockieren.

Oberbürgermeister Methling begrüßte den Entschluss der Bürgerschaft. Durch eine Prüfung von mehr Strukturmodellen gebe es für Rostock einen größeren Verhandlungsspielraum.

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Rostocker Zeitung).

Björn Wisker