Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock WM-Aus: Rostocker leiden gemeinsam
Mecklenburg Rostock WM-Aus: Rostocker leiden gemeinsam
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 28.06.2018
Frank Mäß, Bernd Höft, Robert Bachor und Matthias Schulz (v. l.) feuern das Team im Theater des Friedens an. Quelle: Fotos: Christina Milbrandt
Anzeige
Kröpeliner-Tor-Vorstadt

Sehr viele angespannte Gesichter gab es gestern Nachmittag bei den Public-Viewing-Veranstaltungen in Rostock, als Deutschland gegen Südkorea antrat.

Etwa 100 Fußballfans bei Public Viewing im Theater des Friedens / Stefan Karow vom FC Hansa Rostock beim Sportbuzzer-Talk

Im Theater des Friedens setzte die OSTSEE-ZEITUNG ihre Serie fort. So gab es in der Halbzeitpause und nach dem Spiel einen Sportbuzzer- WM-Talk. Alexander Loew, Geschäftsführender Redakteur, und OZ-Sportreporter Stefan Ehlers analysierten in der Halbzeitpause und nach dem Abpfiff mit Stefan Karow, dem neuen Chef des Nachwuchs-Leistungszentrums vom FC Hansa Rostock, das Spiel. Der sagte schon nach der ersten Hälfte voraus: „Wenn Deutschland sich nicht zusammenreißt, wird das nichts mehr.“ Rund 100 Fußballfans aus Rostock und der Umgebung waren mit dabei, einige von ihnen mit den typischen Utensilien für so ein Spiel ausgestattet: Trikots, Deutschland-Brillen und die Landesflagge auf der Wange. Die Fans durchlebten viele Schrecksekunden, ließen ihre Arme in die Luft fliegen und machten ihrem Unmut lautstark Luft.

Anzeige

Entspannung gab es wenigstens in kulinarischer Form: Passend zur Partie gab es im Theater des Friedens deutsche und koreanische Speisen und Getränke.

Nicht nur die Erwachsenen fieberten gestern beim Spiel gegen Südkorea mit. Auch für Kinder gab es eine Public-Viewing-Veranstaltung. Zwischen dem Audimax und dem Arno-Esch-Hörsaal auf dem Ulmencampus bauten die Organisatoren der Kinderuni zum Abschluss des Semesters eine Leinwand und einen Fernseher auf, vor denen die kleinen Fußballfans und ihre Eltern das Spiel verfolgen konnten. Viele der kleinen Fans, ganz vorn saßen fast nur Jungs, hatten sich ebenfalls mit Trikots, Fahnen und Klatschelementen ausgestattet, um die Mannschaft von Jogi Löw anzufeuern.

Auch abseits dieser beiden Veranstaltungen kamen Rostocker zusammen, um sich gemeinsam dieses wichtige Spiel anzuschauen. Diverse Kneipen, unter anderem in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt, hatten Bildschirme aufgestellt, von denen auch Vorbeigehende gefesselt waren.

cm

Kröpeliner-Tor-Vorstadt - Rostock hebt Filmschätze
28.06.2018
28.06.2018