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Rostock Warnemünder Parks versinken im Matsch
Mecklenburg Rostock Warnemünder Parks versinken im Matsch
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17:47 02.05.2019
Bei Regen haben es Spaziergänger schwer den Kurpark zu durchlaufen, da die Wege überflutet sind. Quelle: Susanne Gidzinski
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Rostock

Wer an grauen Regentagen durch den Warnemünder Kurpark spazieren möchte, der sollte unbedingt Gummistiefel anziehen. Andernfalls läuft er Gefahr, knöcheltief in den Regenpfützen zu versinken. Nicht viel anders sieht es im Stephan-Jantzen-Park aus. Auch dort haben Fußgänger lediglich die Wahl zwischen: mitten durch den Matsch oder am Rand vorbei balancieren. Denn oftmals sind die Wasser- lachen so groß, dass nicht einmal mehr im Slalom herumgelaufen werden kann. „Der Zustand der Gehwege in Warnemünde ist lange nicht so, wie er sein sollte“, meint der Ortsbeiratsvorsitzende Alexander Prechtel.

Anwohner wenden sich an Ortsbeirat

Besonders im Kurpark des Ostseebades habe sich die Situation in den vergangenen Jahren verschlimmert. „Das sind mittlerweile keine Pfützen mehr, sondern kleine Seen. Teilweise sind komplette Abschnitte überschwemmt“, sagt Hannelore Fechtler. Die 55-Jährige lässt sich weder von Wind noch von Regen von ihrem täglichen Spaziergang abhalten. Warm eingepackt, mit der Kapuze tief im Gesicht und neongrünen Stiefeln an den Füßen stapft sie durch die Pfützen. „Ich fühle mich wie ein Kind, das nach Möglichkeit in jede Matschgrube hüpft“, meint Fechtler und lacht.

Ganz so gelassen sehen das nicht alle Mitbürger. Im Ortsbeirat Warnemünde wurde der Sachverhalt bereits des Öfteren thematisiert. Immer wieder beklagen sich Anwohner über den Zustand des Kurparks. Dabei geht es nicht nur um die Gehwege, sondern auch um die unsauberen Bänke. „Wir sind ein Seebad, das für sich Reklame macht. Vergleicht man uns aber mit anderen Kommunen, merkt man, dass hier einiges liegengeblieben ist“, findet Prechtel. Dabei betont er: „Dass sich seit Jahren nichts an der Situation tut, ist nicht Schuld des Amtes für Stadtgrün. Es ist die Politik, die sich kümmern muss.“ Seiner Meinung nach stünden zu wenig personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung.

Problem ist bekannt

Auch im Rathaus ist das Problem seit Jahren bekannt. „Die Wege im Kurpark Warnemünde sind wassergebunden und nicht versiegelt. An bestimmten Stellen bilden sich nach Starkregen Pfützen“, teilt das Amt für Stadtgrün mit. Ähnlich sehe es im Stephan-Jantzen-Park aus. Auch dort seinen Flächen mit sogenannten Auswaschungen zu finden, die saniert und erneuert werden müssen. „Die wassergebundene Wegedecke besteht aus mehreren Bestandteilen. Teilweise sind diese so weit abgetragen, dass die Tragschicht zu erkennen ist und damit auch ein notwendiges Gefälle fehlt.“

Im vergangenen Jahr sei, um den konkreten Aufwand und die Kosten zu ermitteln, ein Leitfaden in Auftrag gegeben worden. „Dabei werden Kriterien untersucht wie Bauweisen, Beschaffenheit, Einfassungen, Entwässerung, Wegekategorien, Bewirtschaftung und der sich daraus ableitende Handlungsbedarf. Gleichzeitig werden aktuelle Kostenwerte zusammengestellt“, so Stadtsprecher Ulrich Kunze. So sollen die ersten Parks im kommenden Haushalt 2020/21 bearbeitet werden.

Im Frühjahr wurde bereits von den Auszubildenden des Amtes für Stadtgrün das Umfeld der Bücherbüchse im Kurpark saniert. Das Amt werde weiterhin kurzfristig versuchen, die tiefsten Stellen zu reparieren.

Susanne Gidzinski

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