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Rostock Warnemündes Retter sind die besten Deutschlands
Mecklenburg Rostock Warnemündes Retter sind die besten Deutschlands
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18:50 13.09.2019
Erfolg für Rostocks Rettungsschwimmer: Die Mix-Staffel des DRK ist aktuell die beste Deutschlands. Dazu gehören Lars Hennig, Maria Ulrich, Erik Stohr, Lea Mehnert, Alina Tristam und Torge Strobach (v. l.). Quelle: westrichfoto.de
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Warnemünde

Einheimische und Urlauber können sich an Rostocks Stränden besonders sicher fühlen. Schließlich sind die Türme in Warnemünde und Markgrafenheide von Deutschlands besten Rettungsschwimmern besetzt. Mit einem Mixed-Team aus drei Männern und drei Frauen sind die Hansestädter kürzlich beim Bundeswettbewerb im Rettungsschwimmen angetreten. Im brandenburgischen Eberswalde haben sich die Rostocker unter 22 Teams den Sieg geholt.„Das ist nicht unser erster Deutscher Meister-Titel. Aber im letzten Jahr waren wir aus Versehen mal Zweiter“, sagt Lars Hennig grinsend.

Der Leiter der Rostocker Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat allen Grund, stolz auf seine Mitstreiter zu sein. Schließlich lag das Team nach dem ersten Teil des Wettbewerbes, den sechs verschiedenen Schwimmdisziplinen, noch auf dem zweiten Platz. Dabei galt es, sich unter anderem mit Flossen, Kleidung sowie Rettungsleinen am schnellsten im Wasser zu bewegen. Aufgeholt und den Sieg klargemacht haben die Rostocker dann beim Praxistest an acht Erste-Hilfe-Stationen.

Mit einem Vorsprung von 111 Punkten errangen die Rostocker für MV Platz 1, gefolgt von den besten Rettungsschwimmern aus Sachsen und dem Mixed-Team aus Bayern.

Extra-Training für die Wettkämpfe

Für solche Wettkämpfe wie die Deutsche Meisterschaft würde regelmäßig trainiert. „Das kommt dann zu Job oder Studium und den Einsätzen am Strand noch dazu“, sagt Hennig. Mindestens zweimal pro Woche ziehen die Rettungsschwimmer in der Rostocker Neptun-Halle ihre Bahnen. „Mittlerweile sind wir ein gut eingespieltes Team“, sagt der Chef der Wasserwacht.

Das kommt den Ehrenamtlern auch am Strand zugute. Am Sonntag endet die diesjährige Saison, die aufgrund des guten Wetters im Mai eine Woche früher losging als geplant. Eine komplette Einsatzbilanz wird erst noch erstellt. „Aber grundsätzlich lässt sich sagen, dass es eine Saison ohne herausragende Einsätze war“, so Hennig.

Besonders sei dagegen die hohe Zahl der Rettungsschwimmer. „In diesem Jahr hatten wir fast 220 Einsatzkräfte, das ist ein Rekord“, so der Leiter der Wasserwacht. Er sei froh über jeden ausgebildeten Ehrenamtler, der mithilft, die Strände abzusichern. „Denn wir sind nicht nur zum Retten oder für medizinische Notfälle da, sondern auch als Auskunft für alles – ob für Strandkorbvermietung, Toiletten oder Vibrionen“, nennt Hennig Gründe, weshalb Badegäste die Rettungstürme aufsuchen.

Mit Start der neuen Saison will die Wasserwacht dann auch ein neues Rettungsboot in Betrieb nehmen, das eigentlich schon für diese Saison geliefert werden sollte. „Da gab es Verzögerungen, aber wir konnten uns mit Fahrzeugen von anderen Kreisverbänden aushelfen“, sagt Hennig.

Von Claudia Labude-Gericke

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