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Rostock Wasserschutzpolizei kontrollierte im Mai auf Binnengewässern
Mecklenburg Rostock Wasserschutzpolizei kontrollierte im Mai auf Binnengewässern
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19:07 30.05.2013
In 30 Fällen war Alkohol im Spiel. Foto: Bernd Settnik/Archiv
In 30 Fällen war Alkohol im Spiel. Foto: Bernd Settnik/Archiv
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Rostock

Kurz vor dem Start der Hauptsaison auf den Gewässern hat die Wasserschutzpolizei im Mai Schiffsführer und Fahrzeuge in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern kontrolliert. Wie die Wasserschutzpolizei in Rostock am Mittwoch mitteilte, überprüften Beamte die Verkehrstüchtigkeit der Besatzungen von 3156 Schiffen und Booten. Bei knapp 3000 kontrollierten Freizeitkapitänen war laut Polizei 30 Mal Alkohol im Spiel, in 16 Fällen wurde eine Strafanzeige wegen Fahren unter Alkohol gestellt. Der höchste festgestellte Wert betrug 2,74 Promille beim Fahrer eines Sportbootes in Brandenburg. Dreimal fielen auch Berufsschiffer auf. So musste einem Schubverband die Weiterfahrt untersagt werden, weil der Schiffsführer 1,67 Promille hatte.

2725 Schiffe und Boote wurden von der Wasserschutzpolizei auf ihre Ausrüstung hin unter die Lupe genommen. Hier gab es 32 Beanstandungen; zwei Schubverbänden und einem Gütermotorschiff wurde vorübergehend die Weiterfahrt untersagt. In der privaten Freizeitschifffahrt unterliegt die Ausstattung der Boote mit Sicherheitsausrüstung größtenteils keinen gesetzlich verbindlichen Vorschriften.

dpa